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So sehen vier Mitarbeiter-Generationen den Mainframe Als Kultobjekt taugt der Mainframe nicht

| Redakteur: Ulrike Ostler

Bolide und Dinosaurier - es gibt eine Menge Bezeichnungen für Großrechner und nur noch zwei, pardon, eineinhalb Unternehmen, die Mainframes produzieren: IBM mit „zSystems“ und Fujitsu mit „BS2000“. Aber für Compuware heißt es: „Viele Technologien kommen und gehen, doch eine bleibt: Der Mainframe.“

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„Indem man Mainstream-Entwicklern, Datenanalysten und Ops-Teams die Möglichkeit gibt, Verantwortung für den Mainframe zu übernehmen, kann die IT die digitale End-to-End-Agilität optimieren und eine langfristige Integrität der Kernsysteme gewährleisten.“
„Indem man Mainstream-Entwicklern, Datenanalysten und Ops-Teams die Möglichkeit gibt, Verantwortung für den Mainframe zu übernehmen, kann die IT die digitale End-to-End-Agilität optimieren und eine langfristige Integrität der Kernsysteme gewährleisten.“
(Bild: Compuware )

Dieser bildet bereits seit seiner Einführung in den 60er-Jahren die Basis für fast alle Transaktionen im Finanzsektor, aber auch in anderen Bereichen wie im Flugverkehr. Während sich die grundlegenden Technologien nur wenig verändert haben, wird er inzwischen von der vierten Generation an Mitarbeitern verwaltet.

Doch die Mainframe-Experten haben sich im Gegensatz zum Mainframe sehr stark verändert. Die erste Generation war noch den Umgang mit Lochkarten gewohnt, die Baby Boomer tippten ab den 80er-Jahren Programmierzeilen ein und die Nutzer der Generation X erwarteten grafische Oberflächen. Um die Jahrtausendwende wird Java für den Mainframe entwickelt und das System wesentlich geschäftskritischer und kundenorientierter, da es Online-Transaktionen abbildet. Wie deutsche Mainframer die Technologie im Verlaufe der letzten Jahrzehnte gesehen haben, zeigt die Infografik.

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Doch die Entwicklung bleibt nicht stehen. So treten nun zunehmend Mitarbeiter aus der Generation Z in den Arbeitsmarkt ein und bringen eine enorme Geschwindigkeit in die Mainframe-Prozesse. Große Anwendungen, die in langen Zeiträumen aktualisiert werden, gehören der Vergangenheit an – ebenso wie das Silodenken.

Heute arbeiten Entwicklung (Development) und Betrieb (Operations) sowie alle weiteren Abteilungen eines Unternehmens Hand in Hand. Anstatt sich auf abgeschottete Mainframe-Spezialisten zu stützen, muss die IT ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, den Mainframe wie jede andere Plattform zu behandeln, sowie dieselben DevOps-Tools und -Prozesse zu nutzen wie für Java, x86, Linux oder die Cloud. Wie DevOps auf dem Mainframe funktioniert, zeigt diese Abbildung.

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