Novell kündigt Management-Lösungen zur Optimierung von Rechenzentren an Aktuelle Linux-Initiativen von IBM und Novell

Redakteur: Florian Karlstetter

Novell wird die Websphere Application Server Community Edition von IBM künftig als Teil der Suse Linux Enterprise Server ausliefern – dies gaben die Unternehmen anlässlich der Linuxworld in San Francisco bekannt. Damit bieten beide Hersteller eine zusätzliche Open Source-Alternative zur JBoss-Plattform.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Zeitgleich mit der Präsentation von Version 2.0 der Websphere Application Server Community Edition, die mit voller Unterstützung von Java Enterprise Edition 5 kommt, gaben IBM und Novell bekannt, künftig gemeinsame Wege bei der Verbreitung von Open Source-Anwendungsserver zu gehen.

Als Beispiel wird die Integration der Websphere Application Server Community Edition (WAS CE) in Suse Linux Enterprise Server genannt. Außerdem kündigt IBM einen integrierten Open Collaboration Client für Suse Linux Enterprise Desktop an. Dabei handelt es sich um eine PC-Software, die auf offenen Standards basiert und Unternehmen damit eine Alternative zu proprietären Desktop-Anwendungen bietet. Er enthält Funktionen für E-Mail und Kalender, für Unified Communication sowie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation. Das Tool unterstützt das Open Document Format (ODF) und soll auch zu MS Office-Formaten kompatibel sein.

Neue Managementfunktionen für Zenworks

Ebenfalls auf der Linuxworld präsentierte Novell die neuen Versionen seiner Lösungen für das Management von Rechenzentren. Die Engine zur Ressourcenverteilung im Rechenzentrum soll getrennt von anderen Management-Komponenten wie „Virtual Machine Management“ installiert und betrieben werden können. Außerdem kann mit der neuen Version der komplette Lebenszyklus für Suse Linux Enterprise mit Xen-Virtualisierung verwaltet und so eine Automatisierung im Rechenzentrum weiter optimiert werden.

Schliesslich gibt Novell noch die Verfügbarkeit der ersten Beta von Opensuse 10.3 bekannt. Das Opensuse-Projekt existiert seit zwei Jahren und unterstützt mit seinem Build Service Software-Entwickler, die Pakete für Linux-Distributionen zusammenstellen möchten.

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