Meinungsbeitrag von Godesys

Agiles ERP ist die Antwort auf digitalen Darwinismus

| Redakteur: Ulrike Ostler

Der Mainzer ERP-Hersteller Godesy versucht einer Antwort auf die Frage: Warum funktionieren digitale Geschäftsmodelle ohne flexible Geschäftssoftware nicht?
Der Mainzer ERP-Hersteller Godesy versucht einer Antwort auf die Frage: Warum funktionieren digitale Geschäftsmodelle ohne flexible Geschäftssoftware nicht? (Bild: © VAlex - Fotolia)

Die Digitalisierung löst unternehmensseitig vielerorts Angst und Bedenken aus. Grundlage dieser Verunsicherung sind Begrifflichkeiten wie der viel zitierte digitale Darwinismus, der besagt, dass der Stärkere derjenige ist, der sich schnell auf technologische Veränderungen einstellen kann. Warum sollten sich Unternehmen trotzdem nicht verunsichern lassen? Ein Beitrag von Godesys.

Disruptive Innovatoren aus dem Silicon Valley traditionelle Geschäftsmodelle durch digitale. Welche Bedeutung kommt dem ERP im digitalen Transformationsprozess zu?

Ein Beispiel aus dem Handel: Amazon baut seine digitalen Dienste konsequent aus und erzielte laut Handelsblatt im Jahr 2015 allein in Deutschland knapp 13 Milliarden Euro Umsatz – Tendenz steigend. Im selben Zeitraum setzten die beiden größten deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof weltweit jeweils weniger als drei Milliarden Euro um – Tendenz stagnierend.

Hier zeichnet sich ab, dass sich Geschäftsmodelle infolge des digitalen Wandels massiv verändern. Der Effekt: Wo digitale Innovatoren auftauchen und neue Services anbieten, werden Märkte neu verteilt.

Zwei Geschwindigkeiten? Unsinn.

Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle erfolgreich an die immer schneller wachsende digitale Welt anpassen, benötigen eine Geschäftssoftware, die sich ebenso dynamisch verhält wie der digitale Wandel. Nur Firmen, die ein flexibles und agiles ERP im Einsatz haben, sind für die Zukunft gerüstet. Denn ohne anpassungsfähige Geschäftssoftware keine Prozessautomatisierung. Ohne Prozessautomatisierung keine digitale Transformation.

Nur agile ERP-Systeme sind auf schnelle Anpassungen ausgelegt und können ohne tiefes Programmierwissen bedient werden. Möglich wird dies durch eine so genannte serviceorientierte Architektur (SOA), die an eine intuitive grafische Benutzeroberfläche gekoppelt ist. Damit werden Unternehmenslenker und Mitarbeiter aus den Fachabteilungen zu digitalen Handwerkern.

Prozesse lassen sich direkt und ohne Umwege über teure Programmierteams im ERP-System abbilden. Oberstes Ziel ist es, möglichst viele Arbeitsabläufe zu bündeln und zu automatisieren. Denn fest steht: Unternehmen wie Amazon, die schon jetzt erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle betreiben, setzen auf ein Höchstmaß an Prozessautomatisierung.

Digitale Disruption & Co.

Lag in den vergangenen Jahren der IT-Fokus häufig auf Frontend-Systemen wie Shop-Lösungen, erkennen nun mehr und mehr Entscheider, was erfolgreiche Handelsunternehmen längst auf der Agenda haben: die Bedeutung des Backend. Händler, die ihre Kunden auf allen Kanälen bedienen – online ebenso wie offline, wissen, dass Integration und Vernetzung im Backend stattfinden und das A und O für Kundenzufriedenheit und eine exzellente Customer Experience sind. Nur wer sich dessen bewusst ist, wird sein Geschäftsmodell erfolgreich transformieren.

Godesys-Gründer und Vorstandsvorsitzender Godelef Kühl bringt es auf den Punkt: „Die Digitalisierung kommt nicht angeflogen und überfällt Unternehmen über Nacht, sondern sie ist planbar.“ Agiles ERP spiele dabei eine große Rolle. Also kein Grund zum Zittern: „Wer an den alten Kaufmannstugenden des Analysierens, Planens und Umsetzens festhält, dabei seine Kunden in den Mittelpunkt stellt und diese dank effizienter Datenaggregation im ERP-Backend digitale Mehrwerte zur Verfügung stellt, wird auch in Zukunft erfolgreich sein.“

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