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Test: Solarwinds ipMonitor 9.0 – Netzwerkkomponenten im Blickpunkt

Agentenlose Netzwerkressourcen-Überwachung auf dem Prüfstand

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Setup und Inbetriebnahme

Ein Testbetrieb des Monitoring-Tools gestaltet sich recht einfach. Der Hersteller bietet auf seiner Website eine Demoversion der Software zum freien Download an. Diese haben wir in unserem Test verwendet.

Die Testversion ist im Funktionsumfang nicht beschränkt, kann aber nur drei Wochen lang verwendet werden. Die gezippte Datei umfasst zwei Handbücher und die MSI-Setupdatei. Das Setup der MSI-Datei verlangt die bekannten Angaben wie etwa jene zum Unternehmen oder dem Programmverzeichnis und ist in kurzer Zeit durchlaufen. Bei der Installation werden eine Datenbank für die Statuswerte und ein Webserver automatisch mit eingerichtet.

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Beim ersten Start fragt das Tool einige weitere Konfigurationsangaben, wie etwa die Benutzerberechtigungen und die Kommunikationsports für die Administrationskonsole und den Webserver von ipMonitor ab. Wird eine Email-Adresse bereitgestellt, so informiert ipMonitor den Administrator auch über diesen Weg.

Standardmäßig werden bei Setup bereits drei Überwachungsmonitore für den Plattenplatz des System-Laufwerks sowie die Auslastungen der CPU und des Speichers eingerichtet. Anschließend ist die Webkonsole zu starten.

Im Test ergaben sich hier im ersten Durchlauf jedoch Probleme. Obgleich wir das verlangte Zertifikat einrichteten, verweigerte ipMonitor, mit Verweis auf ein falsches Passwort, den Zugang. Da das Setup recht schnell durchlaufen war, entschieden wird uns, das Programm erneut zu installieren. Mit Erfolg. Beim zweiten Startversuch klappte der Zugang.

Beim ersten Aufruf startet das Tool einen Assistenten, der das Netzwerk untersucht und Basismonitore einrichtet. Der „Device Discovery Wizard” kann die Geräte nach IP Range, DNS Zone und Network Neighborhood selbständig ermitteln. Möglich ist ferner der Import einer Hostdatei.

Im Test erkannte die Software alle angeschlossenen Geräte. Sollte dies nicht auf Anhieb gelingen, so kann von Hand nachgearbeitet werden und der Gerätetyp manuell festgelegt werden. Die Verwaltungskonsole ist wie erwähnt webbasiert. Ihr Aufbau ist schlüssig, der Ablauf flüssig. Der Hersteller hat die Verwaltung in die Rubriken Dashboard, Devices, Reports und Configuration getrennt.

weiter mit: Geräteüberwachung mittels Monitor

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