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Actuate stellt neue integrierte Business Intelligence-Lösung vor ActuateOne vereint BI-Entwicklung und Deployment in einer Plattform

| Redakteur: Florian Karlstetter

Actuate hat mit AtuateOne eine vollständig integrierte Produktsuite zur Entwicklung und Bereitstellung von benutzerdefinierten Business Intelligence-Anwendungen vorgestellt. Die kommerzielle Plattform enthält Version 11 des BIRT iServer sowie BIRT Data Analyzer und BIRT 360 für In-Memory Analysen und variable Dashboard-Ansichten.

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ActuateOne vereint Frontend und Backend für die Entwicklung und Bereitstellung von Business Intelligence-Anwendungen.
ActuateOne vereint Frontend und Backend für die Entwicklung und Bereitstellung von Business Intelligence-Anwendungen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Herzstück von ActuateOne ist BIRT iServer Version 11. BIRT steht für „Business Intelligence and Reporting Tools“ und ist ein von Actuate ins Leben gerufenes, Eclipse-basiertes Open Source-Projekt.

Der skalierbare BIRT iServer verteilt, werwaltet und sichert BIRT Inhalte, Analytics und Dashboards – neuerdings auch über Cloud-Infrastrukturen hinweg. So unterstützt Version 11 des Birt iServer das Deployment von Business Intelligence und Informations-Applikationen in lokalen, SaaS- sowie PaaS-Szenarien über Public, Private und hybride Cloud Umgebungen hinweg.

Hierfür hat Actuate auch ein neues Cloud-Lizenzmodell eingeführt. Dabei handelt es sich um ein Work Unit Lizenzmodell für Multi-Core, Server-Farmen und Cloud-Umgebungen, bei dem optional jeweils nur die anteilige CPU-Nutzung berücksichtigt wird. Die Actuate 11-Architektur ist zudem mandantenfähig und ermöglicht so die Nutzung von (virtuellen) Maschinen je nach Anforderung flexibel aufzuteilen. Dank einer neuen Deployment-Technologie ist es über IDAPI und JSAPI Web Services auch möglich, BIRT Inhalte und iServer Funktionen in andere Applikationen einzubetten.

Neu: BIRT Data Analyzer und BIRT 360

Mit ActuateOne führt der Anbieter auch zwei neue Lösungen ein: BIRT Data Analyzer und BIRT 360. Der BIRT Data Analyzer besitzt eine Benutzeroberfläche, die Kreuztabellen nachempfunden ist und soll es Anwendern erleichtern, Trends und Anomalien ausfindig zu machen und verschiedene Szenarien nachzubilden, um so genauere Prognosen zu erhalten.

BIRT 360 bietet neue integrierte Dashboard-Funktionen, mit denen Fachanwender Herstellerangaben zufolge selbständig Dashboards erstellen und verschiedene Datenquellen in ein visuelles und interaktives Dashboard integrieren können. BIRT 360 nutzt den Google-Gadget-Standard. So ist es möglich, dass sich sowohl mit BIRT-basierten Gadgets, als auch mit Google-Gadgets von Drittanbietern Mashup-Applikationen entwickeln lassen. Außerdem lassen sich interaktive BIRT-Reports, Webseiten und andere Web-Inhalte, die den Google Gadget Standard nutzen, integrieren.

Desweiteren ermöglicht BIRT 360 sowohl operative als auch analytische Dashboards, die bei Bedarf auch miteinander kombinierbar sind. Die operativen Dashboards unterstützen bei der Beantwortung von spezifischen Fragestellungen mit Hilfe von KPIs (Key Performance Indikatoren), während sich die analytischen Dashboards grafischer Elemente bedienen, um Daten zu erforschen. Dies soll Fachabteilungen dabei unterstützen, Trends aufzuspüren und Ursache-Wirkungs-Analysen zu ermöglichen.

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