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IT-System- und -Infrastruktur-Management Acht Praxistipps für die erfolgreiche Auslagerung von IT-Infrastruktur-Management

| Autor / Redakteur: David Zion* / Ulrich Roderer

Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre gewachsene komplexe IT-Infrastruktur leistungsfähiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Mit Bordmitteln ist das häufig nicht zu schaffen. Ein Ausweg besteht darin, die Analyse, den Umbau und den Betrieb der IT-Infrastruktur einem kompetenten Anbieter von IT-Infrastruktur-Management-Diensten anzuvertrauen. Hier acht Tipps für die Wahl des richtigen IS-Service-Providers.

Acht Tipps für die Wahl des richtigen IS-Service-Providers.
Acht Tipps für die Wahl des richtigen IS-Service-Providers.
(Bild: © Scanrail - Fotolia.com_39177436_top)

Nahezu jeder Geschäftsprozess in Unternehmen wird von der IT unterstützt. Dennoch leisten sich viele Unternehmen eine hoch komplexe und unflexible IT-Infrastruktur. Nach Angaben der Marktforschungsgesellschaft Gartner entfallen 60 Prozent der gesamten IT-Kosten eines Unternehmens auf den Bereich Aufbau und Betrieb der IT-Infrastruktur. Diese Aufwendungen könnten laut Gartner um bis zu 25 Prozent niedriger liegen. Die Voraussetzung dafür ist, dass Unternehmen ihre IT-Infrastruktur einheitlich bewerten und neu organisieren. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Ansätze wie Cloud Computing und Virtualisierung.

Doch mit dieser Aufgabe sind viele IT-Abteilungen überfordert. Eine Alternative zum Do-it-yourself-Ansatz besteht darin, die Analyse, den Umbau und gegebenenfalls das Management der IT-Infrastruktur auszulagern. Dabei gibt es einige Punkte, auf die Unternehmen bei der Auswahl eines Anbieters von IT-Infrastructure-Management-Services achten sollten.

Acht Punkte für die Auswahl

Eine detaillierte Analyse der unternehmenskritischen IT-Infrastruktur und der Services durchführen, die darüber bereitgestellt werden: Wer die IT-Infrastruktur und deren Management optimieren möchte, sollte im ersten Schritt analysieren, welche Geschäftsprozesse von welchen IT-Ressourcen abhängen und welche Bedeutung diese Prozesse für den Unternehmenserfolg haben. Dies schafft Klarheit darüber, wo sich am ehesten Verbesserungen erzielen und Kosten senken lassen. Hilfreich ist, bei dieser Analyse externe Fachleute hinzuzuziehen. Sie verfügen meist über eine umfassendere Expertise als die häufig überlastete interne IT-Abteilung und können zudem die IT-Infrastruktur aus neutraler Warte bewerten. Frameworks verkürzen diesen Evaluierungsprozess auf wenige Wochen.

Prüfen, ob der Anbieter der IT-Infrastructure-Management-Dienste (IS) alle geforderten Services anbieten kann: Unternehmen in Deutschland bevorzugen IS-Anbieter, die alle gewünschten Services aus einer Hand offerieren können. Die Vergabe von unterschiedlichen Diensten an mehrere Anbieter ist die Ausnahme. Wichtig ist daher, dass der Provider IS-Services für alle Bereiche anbieten kann, die der Anwender aktuell und künftig nutzen möchte. Das Portfolio gut aufgestellter IS-Anbieter umfasst eine Vielzahl von Services, etwa Data-Center-Management, Transformation Solutions für den Umbau bestehender IT-Infrastrukturen, Converged Network Services und IT-Service-Desk-Dienste.

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