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Zur Cebit vorgestellte Studie verbreitet Hoffnung 89 Prozent der IT-Mittelständler erwarten Umsatzplus

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

„Überraschend gut“, so der Bundesverband IT-Mittelstand, haben deutsche IT-Mittelständler die bisherige Finanz- und Eurokrise überstanden. Auch der Blick in die Zukunft fällt positiv aus.

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Die Betriebe wünschen sich unter anderem mehr Unterstützung von staatlicher Seite.
Die Betriebe wünschen sich unter anderem mehr Unterstützung von staatlicher Seite.
(© DOC RABE Media - Fotolia.com)

Die mittelständischen deutschen IT-Firmen blicken mehrheitlich optimistisch in die Zukunft. Gemäß einer Umfrage, die der Bundesverband IT-Mittelstand zur Cebit vorgestellt hat, rechnen 89 Prozent in den kommenden zwölf Monaten mit einer gleichbleibenden oder besseren Umsatzentwicklung. 41 Prozent davon erwarten Umsatzsteigerungen. Bezüglich der Gewinne sagen 73 Prozent, dass diese vermutlich stabil bleiben. 28 Prozent sind überzeugt, dass sie zulegen werden.

Höheres Wachstum als 2012

Unter anderem auf Grundlage dieser Umfrageergebnisse sowie mit Blick auf makroökonomische Daten und andere Wachstumsprognosen rechnet der Bundesverband IT-Mittelstand damit, dass 2013 der Umsatz um 2,5 Prozent wachsen könnte. Dass wäre noch etwas mehr als 2012, als das Plus zwei Prozent betragen hatte.

„Doch damit die mittelständischen Betriebe ihren Wachstumskurs erfolgreich und langfristig fortsetzen können, müssen sie sich verstärkt internationalisieren“, erklärt der Verbands-Präsident Oliver Grün. Denn grundsätzlich sei, weil hier noch Chancen brachliegen, das Wachstumspotenzial nicht ausgeschöpft.

Vorangetrieben werden können die Bemühungen aus Verbandssicht unter anderem durch mehr Unterstützung durch die Politik, was wiederum weitere Studienergebnisse belegen sollen.

Der Wunsch

Demnach sagt die Mehrheit der befragten IT-Anbieter (82 Prozent), das die deutsche Industrie nur durch eine Förderung des IT-Mittelstands international weiter nach vorne kommen kann. 66 Prozent sind davon überzeugt, dass sie der Staat zu wenig unterstützt.

78 Prozent äußerten zudem den Willen, selbst über die Region DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) hinaus zu expandieren. Auch glaubt mancher, dass das Markenzeichen „ Software made in Germany“ – welches der Bundesverband IT-Mittelstand selbst anbietet – eine positive Wirkung auf die Internationalisierungs-Bestrebungen haben kann.□

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