HP 9000 lebt weiter

64-Bit Computing-Offensive

04.05.2007 | Redakteur: Ulrich Roderer

HP positioniert jetzt Einsteigermodelle auf Itanium-Basis gegen leistungsfähige x86-Server. Neben Integrity-Blades bringt der Herstelller einen Einstiegsserver auf den Markt und kündigt HP-UX 11i v3 sowie Erweiterungen für HP-UX 11i v2 an.

Virtualisierung und Automatisierung sind die wichtigsten Produktivpunkte, mit denen HP sein Unix ausgestattet hat. HP-UX 11i v3 bietet mehr Sicherheitsfunktionen, verbesserte Leistung, integriertes Multi-Pathing sowie die Möglichkeit, neben HP-UX noch weitere von HP unterstützte Betriebssysteme zu verwalten. Zudem lässt sich mit Hilfe der Software Serviceguard und den Integrity Virtual Machines eine Cluster-Umgebung aufbauen, so dass das Rechenzentrum besser ausgelastet wird.

Im Vergleich zur Vorgängerversion erreichen Anwendungen unter HP-UX 11i v3 bei vergleichbaren Bedingungen laut Herstellerangaben eine im Durchschnitt um 35 Prozent höhere Leistung. Verschiedene Erweiterungen des HP Virtual Server Environment (VSE) ermöglichen es jetzt, Speicherkapazitäten über verschiedene virtuelle Server hinweg in einem gemeinsamen Pool zusammenzufassen und je nach Bedarf dynamisch zuzuteilen. Diese Funktion steht jetzt sowohl für HP Integrity Virtual Machines als auch für HP Virtual Partitions mit HP-UX 11i v3 zur Verfügung.

HP-UX 11i v3 unterstützt die doppelten Anzahl an Prozessen sowie erweiterte Dateigrößen, ein größeres Volumen des Logical Volume Manager (LVM) sowie eine höhere Anzahl logischer Einheiten (LUN). Das Austauschen von Prozessoren und Speicherplatten im laufenden Betrieb sind weitere geschäftskritische Verbesserungen des Systems.

Integrity BL860c: HP BladeSystem trifft Integrity

Das neue HP Integrity-Blade BL860c ist für maximal 16 Dual-Core Itanium-2-Prozessoren in einem 10U großen Gehäuse ausgelegt. Damit ermöglicht das energiesparende Modell die höchste Dichte innerhalb der Integrity-Server-Baureihe, zu Preisen wie bei x86-Rechnern.

Das Modell basiert auf HP Bladesystem c-Class. Diese Blade-Lösung verfügt über verschiedene Neuerungen bei Virtualisierung, Stromversorgung und Kühlung sowie Systemverwaltung und soll zudem den Ausbau von Rechenzentren deutlich günstiger machen.

Integrity-Server rx2660

Die Einstiegsmodelle der Integrity Server-Linie erweitert HP mit dem Modell Integrity rx2660. Unter UNIX-basierten Servern ist der 2-Socket-Server das flexibelste und am leichtesten erweiterbare Modell seiner Klasse.

Es bietet sich für den geschäftskritischen Einsatz in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) an. HP vermarktet das System zum Kampfpreis eines eines x86-Systems bietet. HP Integrity BL860c und rx2660 werden mit einem oder zwei Dual-Core Intel Itanium 2-Prozessoren ausgeliefert. Beide Modelle unterstützen folgende Betriebssysteme: HP-UX 11i, Microsoft Windows Server 2003, OpenVMS v8.3 und Linux – hier sowohl die Red Hat- als auch die SUSE-Distribution.

HP9000 Server jetzt mit sx2000-Chipsatz für PA-8900-Prozessoren

Der hoch skalierbare Chipsatz sx2000 war bisher HP Integrity Servern vorbehalten. Auch Kunden, die Applikationen unter PA-RISC mit HP-UX betreiben, profitieren nun von diesem Chipsatz. Es ist jetzt auch möglich, Integrity- und PA-RISC-Partitionen in sx2000-basierten Superdome Servern zu mischen. Zudem ermöglichen im Chassis integrierte Upgrade-Kits den Umstieg älterer PA-RISC Server auf sx2000/PA-RISC beziehungsweise von sx2000/PA-RISC auf Integrity.

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