Disaster Recovery im Hypervisor

Zerto und das Ende aller Snapshots

| Redakteur: Ulrike Ostler

Zerto verschiebt das Disaster Recovery in die Hypervisor-Ebene. Das Erstellen von Snapshots wie bisher gehört damit der Vergangenheit an. Die Aufgabe ist nun vielmehr ein permaneter, automatisierter Prozess.
Zerto verschiebt das Disaster Recovery in die Hypervisor-Ebene. Das Erstellen von Snapshots wie bisher gehört damit der Vergangenheit an. Die Aufgabe ist nun vielmehr ein permaneter, automatisierter Prozess. (Bild: Zerto)

Keine Snapshots mehr! Das Bostoner Unternehmen Zerto hat eine Replikations-Software entwickelt, die in der Hypervisor-Ebene angesiedelt wird. Das führt zu einem fortwährenden, automatisierten Prozess, der Admins und Systeme entlastet und den Unternehmen erlaubt, Business Continuity/Disaster Recovery (BC/DR) als Cloud-Service anzubieten oder zu konsumieren.

Obwohl die Virtualisierung längst kein neues Thema mehr ist, orientieren sich die jetzigen Verfahren und Methoden für BC/DR an den physischen IT-Umgebungen im Rechenzentrum. Sie funktionieren zwar auch in den virtuellen Erweiterungen, doch sind sie dafür werde gemacht, noch optimiert. Das macht die BC/DR zur nervigen Herausforderung.

Peter Godden Peter Godden ist Vice President bei Zerto, zuständig für den Raum Europa, Naher Osten und Afrika.
Peter Godden Peter Godden ist Vice President bei Zerto, zuständig für den Raum Europa, Naher Osten und Afrika. (Bild: Ostler)

Zum Beispiel kann sich der Management-Overhead einer Replikations-Lösung sogar verdoppeln und viele Vorteile, die durch Virtualisierung gewonnen werden lösen sich in Nichts auf. Dazu kommt, dass Virtualisierung schon per Definition Skalierbarkeit bedeutet. Jetzige BC/DR-Methoden sind es nicht. Das aber heißt, dass die Replikations-Software mit dem exponentiellen Datenwachstum nicht Schritt halten kann.

Zudem sind nach wie vor viele Replikations-Methoden an die Produkte eines Herstellers gekoppelt. Nur eine Hardware als Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit ist in virtuellen Umgebungen jedoch kaum zielführend.

Die Array-basierte Replikation

Da gibt es zum Beispiel die Array-basierte Replication. Das Problem hier sei laut Peter Godden, Vice President bei Zerto, zuständig für den Raum Europa, Naher Osten und Afrika. eine unzureichende Granularität. Die entsprechenden Produkte kommen von den Storage-Herstellern und sind Module im Array. Vertreter dieser Produktkategorie seien „EMC ” und “Netapp Snapmirror“.

Dazu ein Beispiel: Das Mapping zwischen virtuellen Platten und dem Array-Volumen ist komplex und verändert sich konstant. Das bedeutet Herausforderungen im Management sowie zusätzlicher Storage-Overhead.

So befinden sich auf einem Array oder einer logischen Einheit häufig mehrere virtuelle Maschinen. Kommt eine Array-basierte Replikation zum Einsatz, wird das gesamte Volumen repliziert, selbst wenn nur eine virtuelle Maschine gesichert werden soll. Man spricht auch von „storage sprawl“.

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