Software Defined Networking - mehr als ein Buzzword

Zehn Dinge, die CIOs über SDN wissen sollten

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Ein “Rechenzentrum ohne Wände” führt geographisch auseinanderliegende Rechenzentren von Unternehmen und Providern in einem einzigen virtuellen Ressourcenpool zusammen. Die Technik von Ciena dafür ist etwa ein ins Rechenzentrum integriertes “Cloud Backbone” (siehe Video).
Ein “Rechenzentrum ohne Wände” führt geographisch auseinanderliegende Rechenzentren von Unternehmen und Providern in einem einzigen virtuellen Ressourcenpool zusammen. Die Technik von Ciena dafür ist etwa ein ins Rechenzentrum integriertes “Cloud Backbone” (siehe Video). (Bild: Ciena)

Unabdingbar für die Weiterentwicklung de Cloud Computing ist Software Defined Networking (SDN). In den Bereichen Telekommunikation und Netzwerken kommt man schon jetzt an diesem vermeintlichen Modewort kaum vorbei. Doch was steckt dahinter? Und: Was muss ich als CIO darüber wissen?

Netzwerkspezialist Ciena hat die wichtigsten Informationen auf ein Minimum für das C-Level-Management kondensiert. Die Essenz steckt in zehn Aussagen:

1. SDN ist nicht nur ein Modewort

SDN ist eine neue, dynamische Netzwerkarchitektur, die traditionelle Netzwerk-Backbones in intelligentere Service-Delivery-Plattformen umwandelt. So kann SDN Geschäftsmodelle grundlegend verändern. Gleichzeitig können Provider engere Beziehungen zu ihren Kunden aufbauen, indem sie ihnen einen verbesserten Zugang zu Daten aus dem Firmennetz bieten.

2. SDN macht Cloud Computing möglich und hilft großen Unternehmen auf ihrem Weg zu IT-as-a-Service

Heutzutage nutzen Unternehmen Cloud-Dienste für E-Mails, das Hosting von Anwendungen und Storage-Backups. In den nächsten Jahren wird die Cloud auch für einen gemeinsamen Zugang zu Datenbanken mit einer immer weiter steigenden Datenmenge und auch als Plattform und IT-Infrastruktur-Dienst verwendet werden. Die IT braucht ein flexibles und intelligentes Netz, um vom Potenzial der Cloud zu profitieren – ohne Engpässe, Sicherheitslücken oder Datenverlust. SDN macht all dies möglich.

3. Je automatisierter SDN wird, desto geringer die Kosten

SDN ermöglicht die Automatisierung von Netzen – das reduziert Bereitstellungszeiten, Konfigurationsfehler und Betriebskosten signifikant. Automatisierung ist grundlegend wichtig für den Aufbau eines virtuellen Netzes: Netzwerkkapazität- und Effizienz werden ausgebaut, während gleichzeitig die Ertragsmöglichkeiten und die Dienstleistungsinnovation steigen.

SDN wird der IT helfen, Abläufe zu verbessern und zu vereinfachen und das Netz den spezifischen Anforderungen entsprechend zuzuschneiden. Einem CIO-Bericht aus dem Jahre 2011 zufolge könnte die Automatisierung bis zu 25 Prozent der IT-Stunden reduzieren.

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