Microsofts Antwort auf die „Consumerization of IT”

Windows Intune wird anwenderfreundlicher

| Redakteur: Wilfried Platten

Die Optik der Systemkonsole wurde in Richtung Metro-Design weiterentwickelt.
Die Optik der Systemkonsole wurde in Richtung Metro-Design weiterentwickelt.

Die Cloud-basierte Verwaltungslösung für PCs und mobile Endgeräte stellt mit seinen neuen Funktionen die Anwender in den Vordergrund.

Windows Intune ist die cloudbasierte Alternative von Microsoft zu den für das interne Netzwerk konzipierten Verwaltungslösungen System Center und System Center Essentials. Ab sofort ist jetzt die neueste Version von Intune erhältlich, die sich vor allem in drei Funktionsbereichen von der Vorversion unterscheidet.

Der Windows Intune-Kern

Diese Neuerungen sind vor allem für den Administrator interessant. Sie betreffen Änderungen an der Administratorkonsole und dem Account-Portal. Dadurch wird der Umgang mit Richtlinien, Ressourcen, Benachrichtigungen und Warnmeldungen vereinfacht, was den Administrator von Routineaufgaben entlasten soll.

Zudem optimiert die Unterstützung für Peerverteilungsplattformen die Bandbreitennutzung für Downloads von Softwareanwendungen und -updates.

Anwenderorientierte Verwaltung

Der zweite Block an Neuerungen betrifft die Verwaltung von Anwendern und ihren Endgeräten. Intune stellt nicht mehr das Gerät in den Vordergrund sondern den Anwender. Es bietet jetzt die Möglichkeit, Nutzerkonten im eigenen zusammen mit Accounts im Active Directory zu synchronisieren.

Nutzer haben jetzt die Freiheit, selbstständig zusätzliche PCs oder mobile Geräte in den Intunes-Pool einzubringen oder daraus zu entfernen. Neben größerem Freiraum für die Nutzer soll das auch die Administratoren entlasten.

Die Verwaltung mobiler Endgeräte

Mobile Endgeräte lassen sich mit Hilfe von Windows Active Directory und Microsoft Exchange Server jetzt einfacher über Intune verwalten.

Akzeptiert werden Geräte mit den Betriebssystemen Windows Phone, iOS ab Version 4 und Android ab Version 2.1. Damit sollen Einsatzkonzepte wie das Einbinden privater Endgeräte in die Unternehmens-IT („Bring your own device“, BYOD) vereinfacht werden. Zu den neuen Sicherheitsfunktionen zählen die Einführung eines Passwortschutzes, die Definition von Regeln zur Kontrolle des Zugriffs mobiler Geräte auf Exchange Server, die Verschlüsselung sowie die Fern-Sperrung eines Geräts. Außerdem können alle Daten remote gelöscht werden, sollte das Gerät verloren gehen.

Die Preise

Nach wie vor gehören das Upgrade-Recht auf Windows 7 Enterprise und zukünftige Windows-Versionen sowie ein Endpoint Protection Modul zum Funktionsumfang. Windows Intune kostet pro PC und Monat 11 Euro. Für bestimmte Kunden mit Enterprise Agreement ist auch eine abgespeckte Version ohne Windows 7 Upgrade für circa 5 Euro erhältlich. Microsoft-Partner erhalten nach wie vor einmalig eine „Eroberungsprämie“ von 12 Prozent. sowie 6 Prozent als monatlichen Lizenzerlösanteil.

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