Namensauflösung mit Windows Server 2012 R2

Windows Internet Name Service (WINS)

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Thomas Joos

Namensauflösung mit WINS
Namensauflösung mit WINS (Thomas Joos)

Auch wenn WINS mittlerweile nahezu vollkommen von DNS abgelöst wurde, macht der Einsatz in Windows-Netzwerken als Fallbacklösung durchaus SInn. Die Installation ist schnell abgeschlossen, das System benötigt keine großen Systemressourcen und eine Verwaltung ist nahezu nicht notwendig. Der Serverdienst ist auch noch in Windows Server 2012 R2 integriert.

Um den WINS-Dienst zu installieren, rufen Sie im Server-Manager über "Verwalten/Rollen und Features hinzufügen" den Assistenten zur Installation von neuen Rollen und Features auf. WINS finden Sie auf der Seite "Features hinzufügen". 

Damit sich die Server und Arbeitsstationen beim WINS registrieren und Daten aus WINS abfragen können, sind in den IP-Einstellungen der Server die WINS-Server einzutragen. Sie müssen nicht auf allen Domänencontrollern einer Domäne WINS installieren, zwei WINS-Server pro Standort reichen durchaus aus.

Nachdem Sie WINS installiert haben, können Sie in den IP-Einstellungen der Computer unter Erweitert auf der Registerkarte WINS die WINS-Server hinzufügen. Diese IP-Einstellungen sollten Sie auf allen Mitgliedsservern und Arbeitsstationen einrichten, damit die Namensauflösung im Netzwerk optimal funktioniert. Auf den Arbeitsstationen können Sie diese Einstellungen auch mit Hilfe eines DHCP-Servers verteilen.

Nachdem WINS installiert und konfiguriert sowie die IP-Einstellungen auf den Servern angepasst sind, können Sie die Replikation der WINS-Server einrichten, damit sich die Datenbanken untereinander abgleichen.

Für die Verwaltung von WINS verwenden Sie das Snap-In WINS, welches über das Menü "Tools" im Server-Manager zur Verfügung steht. Über das Kontextmenü von WINS können Sie zur Verwaltung auch die anderen Server hinzufügen.