Die Experton Group beschäftigt die Frage: Von XP zu Windows 8?

Windows 8 kommt – bestimmt!

25.10.2011 | Autor / Redakteur: Axel Oppermann / Ulrike Ostler

Windows 8 auf einem „Inspiron Duo“ von Dell; Bild: Ostler

Das künftige Microsoft-Betriebssystem „Windows 8“ kann derzeit kostenlos als Entwicklerversion aus dem Netz heruntergeladen werden. Es ist ein Pre-Beta-Release, mit dem sich Entwickler und IT-Verantwortliche schon einmal an die neue Oberfläche und die Programmierungs-Methoden gewöhnen können. Doch ist der ein baldiger Umstieg ratsam, zumal so einige Unternehmen noch auf dem Stand von „Windows XP“ sind?

Tatsächlich feiert Windows XP in diesen Tagen sein 10-jähriges Jubiläum im Business-Einsatz und „erfreut“ sich noch immer hoher Beliebtheit – oder besser gesagt: Noch immer ist Windows XP mit Einsatzgraden um die 50 Prozent in Unternehmen ein verbreitetes Client- Betriebssystem.

Doch mit der Beliebtheit ist es so eine Sache: Die Beliebtheit und Zufriedenheit sinkt permanent; werden doch sowohl die Anforderungen der IT-Abteilungen als auch der Anwender hinsichtlich Management und Funktionalitäten nicht mehr umfassend erfüllt.

Auch aus diesem Grund beschäftigen sich viele IT-Entscheider mit Alternativen zu diesem Oldtimer. Prädestiniert als Nachfolger ist Windows 7. Microsoft konnte wegen des Vista-Intermezzos nach eigenen Angaben bereits über 450 Millionen Lizenzen von der aktuellen Client-OS-Generation verkaufen.

Und Microsoft hat hier noch Großes vor: So ist geplant, weitere 100 Millionen Lizenzen dieser Produktgeneration an den Mann zu bringen.

XP verträgt sich nur schlecht mit Tablets und Smartphones

Allerdings drückt Microsoft in einem anderen Bereich kräftig der Schuh: Tablets wie das „iPad“ oder „Samsung Galaxy Pad“ sind en vogue. Und gerade für diese Formfaktoren ist Windows 7 nicht zwingend geeignet – das Bedienkonzept und Ressourcen-Hunger passen einfach nicht mit dem Gerätetyp zusammen.

Und so haben trotz zunehmender Angebote Windows-7-Tablets nur mäßigen Erfolg. In der Folge weichen interessierte Anwender und IT-Verantwortliche verstärkt auf andere Lösungen aus.

Diese Tendenz ist nicht nur Microsoft ein Dorn im Auge, sondern nagt auch an den OEM-Partnern von Microsoft. So belastet exemplarisch der Erfolg des iPads Hardware-Anbieter wie Dell stärker als Microsoft selbst, welches noch kein adäquates Betriebssystem bereitstellen kann. Diese OEMs verlieren gegenüber Samsung und Apple an Marktvolumen und verfallen in eine passive Rolle.

weiter mit: Was über Windows 8 bekannt ist

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