DSL-Router und Co. professionell einsetzen und Funktionen hinzufügen

Wie sich Router mit Open-Source-Firmware aufbohren lassen

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Aus DSL-Router lassen sich Hotspots und sogar Firewalls machen, wenn man sie aufbohrt.
Aus DSL-Router lassen sich Hotspots und sogar Firewalls machen, wenn man sie aufbohrt. (Bild: Tobias Bräuning/ pixelio.de)

In kleineren Unternehmen, Niederlassungen oder im Home-Office sind oft Router im Einsatz, die sich auch in Privathaushalten finden. Viele Heim-DSL-Router stehen professionellen Routern in nichts nach, sind aber deutlich günstiger. Wer die Geräte aufwerten will, kann mit Open-Source-Firmware die Funktionen deutlich erweitern.

Wenn es darum geht DSL-Router mit neuen Funktionen auszustatten und die Funktionen besser auszunutzen, stößt man früher oder später auf die Linux-basierte Firmware „DD-WRT“. Die Firmware ist aber nicht nur für bekannte Modelle geeignet, sondern unterstützt auch viele unbekannte DSL-Roter. Eine Liste ist in der Wiki der Entwickler zu sehen.

Auch in der Router-Datenbank können Administratoren nach unterstützten Geräten suchen. Leider werden „AVM-Fritz!“-Boxen nicht unterstützt. Hier können Unternehmen aber auf die freie Firmware „Freetz!“ setzen. Generell ist DD-WRT vor allem für Linksys-Router optimiert, es werden aber eine Vielzahl weiterer Geräte unterstützt.

Funktionen von DD-WRT und Co.

Ist das eingesetzte Gerät kompatibel zu DD-WRT, lassen sich zahlreiche Funktionen nachrüsten. Im Grunde genommen handelt es sich bei DD-WRT um eine vollständige Linux-Distribution, die mit allen ihren Funktionen auf den Routern läuft. Allerdings kann während der Aktualisierung auch einiges schief gehen. Das heißt Administratoren sollten die Firmware des Gerätes bereithalten, um es im Notfall wiederherstellen zu können.

Für unterstützte Geräte gibt es häufig mehrere Versionen. Neben der Standard-Edition mit allen Funktionen, gibt es kleinere und eingeschränkte Versionen.

Die Aktualisierung findet optimalerweise über ein normales Firmware-Updates in der Router-Oberfläche statt. Wie man dabei vorgeht, findet sich jeweils in der Oberfläche der jeweiligen Version von DD-WRT. Dazu müssen Admins das Gerät in der Datenbank suchen und die gefundenen Anweisungen ausführen.

In der Datenbank von DD-WRT erhalten Administratoren die notwendigen Dateien und Hinweise, wie sie den Router aktualisieren.
In der Datenbank von DD-WRT erhalten Administratoren die notwendigen Dateien und Hinweise, wie sie den Router aktualisieren. (Bild: Thomas Joos)

Nachdem die Firmware installiert ist, lässt sich der Router in der Web-Oberfläche genauso anpassen, wie mit der vorherigen Firmware. Es stehen mehrere Registerkarten zur Verfügung, die bei der Einrichtung helfen.

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