Docker in virtuellen Umgebungen

VMware vSphere Integrated Container (VIC)

| Autor: Thomas Joos

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VMware vSphere Integrated Container (VIC) ist eine Plattform, die das Implementieren von Containern innerhalb von virtuellen Maschinen (VMs) in vSphere ermöglicht.

VMware vSphere Integrated Container nutzt einen Container-Host (VCH), der die Container bereitstellt. Virtuelle Container-Hosts haben auch Zugang zur Docker-API. Sie können Container-Images vom Docker-Hub herunterladen und auf einem VCH im vSphere-Netzwerk bereitstellen.

Wenn ein Administrator einen neuen Container erstellt, wird er auf einer VM innerhalb des logischen virtuellen Container-Hosts bereitgestellt. Virtuelle Container-Hosts können mehrere VMs enthalten, und somit viele einzelne Container-Instanzen.

Bei Containern handelt es sich also generell um kleine VMs, die auf ähnlicher Art und Weise verwaltet werden, wie normale VMs. Die Container werden auf einem virtuellen Container Hosts (VCH) bereitgestellt, also ebenfalls einer VM. Container arbeiten mit den verschiedenen Technologien in vSphere zusammen, also auch der Hpchverfügbarkeit VMware NSX, HA und DRS. Als Betriebssystem für die Container wird Photon genutzt, also das gleiche Linux-System, das VMware auch für die vCenter Server Appliance in vSphere 6.5 einsetzt. Die Verwaltung der Container erfolgt generell im Web-Client.

Als VCH kann entweder ein virtueller Windows-Computer, macOS X oder Ubuntu ab Version 16.04 LTS eingesetzt werden. Die notwendige Software kann als ISO-Datei heruntergeladen werden. Die OVA-Datei steht im VMware-Konto zur Verfügung (http://www.vmware.com/go/download-vic).

Für die Einrichtung wird noch die Docker Toolbox benötigt (https://www.docker.com/products/docker-toolbox).