Virtualisierung soll einfacher sein sowie jeden und alles umfassen

VMware erfindet sein Portfolio neu: andere Packages, Namen, Lizenzen und Hardware

| Redakteur: Ulrike Ostler

Virtualisierung in allen Bereichen des Rechenzentrums und darüber hinaus: VMware organisiert Packages neu, fügt Funktionen hinzu und plant zusammen mit Partnern eine Appliance.
Virtualisierung in allen Bereichen des Rechenzentrums und darüber hinaus: VMware organisiert Packages neu, fügt Funktionen hinzu und plant zusammen mit Partnern eine Appliance. (Bild: VMware)

Man könnte sich überfordert fühlen mit den zahlreichen Produkt-Ankündigungen und Neuerungen, die VMware anlässlich der derzeit stattfindenden VMworld heraushaut. Doch im Wesentlichen beziehen sich die Ankündigungen auf die Bereiche Software Defined Datacenter (SDDC), der nun Mainstream werden soll, virtuelle Arbeitsplätze, Hybrid Computing und konvergente Hardware.

Insgesamt soll Virtualisierung – im eigenen Rechenzentrum und per Cloud – einfacher werden, leichter verständlich, schneller zu implementieren, transparenter verpackt und verrechnet. Doch zunächst müssen sich die VMware-Kunden eine Reihe neuer Bezeichnungen und Bundle merken. Ganz neu ist die angekündigte Hardware, bezeichnet mit „Evo Rail“, einem konvergenten Server, und „Evo Rack“, konvergenter Infrastruktur.

Dass Virtualisierung nicht nur die Computer Power betrifft, sondern auch Storage und Networking sowie die Übergänge zu Cloud-Services dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass aber die Umsetzung und die Veraltung gelinde gesagt komplex sind ebenfalls. Mit neuen Funktionen für offene Frameworks und Hybrid Cloud-Umgebungen auf Basis von VMware-Technik und Nicht-VMware-Technologien reichert VMware nun das vermutlich umfangreichste Portfolio für Software Defined Datacenter (SDDC) weiter an.

Unternehmen, die auf SDDC setzen, können nach Studien ihre Investitionsausgaben bei Gebrauch von Standardhardware um bis zu 31 Prozent und mit White-Label Hardware-Konfigurationen um 49 Prozent reduzieren. In IT-as-a-Service-Umgebungen können sie zudem die Mitarbeiterproduktivität um 100 Prozent und mehr steigern.

Die Integration mit OpenStack beginnt

Wer sich damit auseinandersetzt, trifft zwangsläufig auf den offenen Standard OpenStack. Da kommt auch der Virtualisierungsgigant VMware nicht daran vorbei (siehe: Abbildung 8) . So stellt der Hersteller auf der VMworld „VMware Integrated OpenStack“ vor. Darunter versteht der Hersteller packetierte Open-Stack-APIs und Tools, die über „vCenter“ verteilt und verwaltet werden können.

So sollen Kunden schnell eine vollständige OpenStack basierte Cloud – „AWS-like“ –- aufbauen können, auf deren Basis sie eine API-getriebene Infrastruktur für interne Entwickler anbieten und Workloads von unüberschaubaren und unsicheren Public Clouds zurückführen können. Außerdem kann eine IT-Administration die OpenStack Cloud mit den VMware-Tools verwalten und zur Fehlersuche nutzen.

VMware Integrated OpenStack wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte von 2015 verfügbar sein. Preisvorstellungen hat VMware noch nicht bekannt gegeben. Kunden können sich aber für die Teilnahme am VMware Integrated OpenStack-Betaprogramm bewerben.

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