Ipanema Technologies stellt virtuelle Engines vor

Virtuelle Appliances sorgen für schnelle Anwendungen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mark Burton, Product Management Director bei Ipanema, erläutert: „Die virtuelle Appliance lässt sich auf einer in den Zweigstellen-Router integrierten Blade, einem BOB-Client oder einem klassischen Server ausführen."
Mark Burton, Product Management Director bei Ipanema, erläutert: „Die virtuelle Appliance lässt sich auf einer in den Zweigstellen-Router integrierten Blade, einem BOB-Client oder einem klassischen Server ausführen." (Bild: Ipanema Technologies)

Ipanema Technologies bietet mit „vip | e 20ax“ und „vip | e 140a“ zwei neue virtuelle virtuelle Appliances für die Beschleunigung von Anwendungen an. Dieser erlauben, das selbstlernende und –anpassende Netzwerk-Management „Automatic Networking System“ (ANS) des Herstellers in virtuellen Infrastrukturen zu nutzen.

ANS ermöglicht den Kunden ihre im unternehmensweiten Netz betriebenen und über das Internet bereitgestellten Applikationen wie ERP-Systeme, Unified Communications, Cloud-Anwendungen, Videos und Social Media genau zu überwachen und automatisch zu steuern. Laut Hersteller können sie auf diese Weise deren Anwendungs-Performance zu jedem Zeitpunkt garantieren.

Die „virtual | engine“-Lösung vip | e 20ax eignet sich ist für den Einsatz in Unternehmensniederlassungen mit bis zu 300 Benutzern; vip | e 140ax hingegen ist für den Betrieb an größeren Standorten oder in Rechenzentren gedacht. Beide virtuellen Appliances lassen sich auf einem in den Cisco-Router „ISR G2“ integrierten „Router-Blade-Modul“ direkt im Datenpfad (In-Band-Konfiguration) oder neben dem Datenpfad (Out-of-Band-Konfiguration) betreiben.

Derzeit läuft virtual | engine auf einem „VMWare ESXi“-Hypervisor. Nach Herstllerangaben sollen in Kürze weitere Virtualisierungsplattformen wie Linux KVM unterstützt werden.

Mögliche Vorteile von virtual | engine:

Um Kosten zu senken und den IT-Betrieb zu vereinfachen, gehen Unternehmen zunehmend dazu über, ihre Anwendungen in virtualisierten Infrastrukturen zu betreiben. Des Weiteren ersetzen sie für die Bereitstellung unterschiedlicher Dienste (Vermittlung des Datenverkehrs, Absicherung von Rechnern und des Netzwerks oder Abwickung von Druckaufträgen) in ihren Niederlassungen genutzte einzelne Komponenten immer häufiger durch eine einzige Lösung.

Die virtuellen Engines von Ipanema lassen sich auf unterschiedliche Arten einbauen.
Die virtuellen Engines von Ipanema lassen sich auf unterschiedliche Arten einbauen. (Bild: Ipanema Technologies)

Mit der Einführung virtueller Appliances von Ipanema Technologies sollen Unternehmen den Herausforderungen begegnen können, die mit der Virtualisierung von Infrastrukturen und der Konsolidierung lokaler Dienste einhergehen. virtual | engine bietet laut Ipanema:

  • flexible Einsatzmöglichkeiten: Betrieb in virtualisierten Rechenzentren oder als Branch Office Box (BOB) zur Bereitstellung lokaler Dienste in Niederlassungen
  • Standardisierung der eingesetzten Infrastruktur: Vereinheitlichung der im Rechenzentrum und den Niederlassungen betriebenen Hardware und Betriebssysteme
  • reduzierte Kosten und schnellere Installationszeiten

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