Oracle VM 3.0 ist da

Virtualisierung mit Oracle zu einem Bruchteil der Kosten

26.08.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Die Komponenten von Oracle VM 3.0; der Oracle VM Server 3.0 benötigt x86er Hardware mit 64-Bit und unterstützt sowohl 64-bit- als auch 32-bit-Gast-Systeme.

„Oracle VM 3.0“ ist das jüngste Release der Oracle-Software für die Server-Virtualisierung und damit ein Konkurrenzprodukt zu „VSphere 5“ von VMware, das ebenfalls derzeit auf den Markt kommt. Allerdings sei die Oracle-Software vier Mal skalierbarer als das jüngste Angebot von VMware, so Oracle. Version 3.0 unterstützt bis zu 128 virtuelle Prozessoren pro virtueller Maschine.

Oracle VM 3.0 ist laut Hersteller „für alle Anforderungen im Rechenzentrum geeignet“. Die Software umfasst neue regelbasierte Verwaltungsmöglichkeiten, ein Storage-Management über die „Oracle VM Storage Connect Plug-in“-API, eine zentrale Verwaltung der Netzwerkkonfiguration und unterstützt das Open Virtualization Format (OVF).

Oracle VM wird kostenlos zum Download angeboten, hat keine Lizenzkosten sowie einen preiswerten Support für Unternehmen als einfache Subskription pro Server, wirbt Oracle. Damit sei das Produkt nicht nur skalierbarer – auf „Oracle Sun Fire X4800 M2“-Servern kann die Software 160 physische Prozessor-Threads und 2 Terabyte Speicher unterstützen –, sonder auch günstiger.

Verglichen mit VMware vSpehre 5, auf dem Red Hat Enterprise Linux Gast-VMs laufen, ist Oracle VM 3.0 mit Oracle Linux vier Mal kostengünstiger, verlautet der Hersteller.

Templates und Storage-Anbindung

Die Version 3.0 weist zudem eine ganze Reihe von Features aus, die den Umgang mit dem Virtualsierungsprodukt einfacher und effizienter machen sollen. Zum Beispiel stehen über 90 Oracle-VM-Templates für Oracle Applications, Middleware und Datenbanken bereit, die die Anwender dabei unterstützen sollen, die Software schnell, automatisiert und fehlerfrei auszurollen.

Zudem bietet das Upgarde eine zentrale Management-Konsole für Virtuelle Maschinen, Storage-Management und Netzwerk-Konfigurationen. Auch das kann Administratoren dabei helfen, die Bereitstellung virtueller Maschinen zu automatisieren und rationalisieren. Das wiederum vereinfacht IT-Prozesse und reduziert damit Kosten und Aufwand.

Die Funktion „Oracle VM Storage Connect“ gestattet es Unternehmen, Storage und Virtualisierung gemeinsam transparent über den „Oracle VM Manager“, der in Oracle V; 3.0 enthalten ist, zu verwalten.

So können Administratoren Storage, der zu ihren Oracle VM Server Pools gehört, direkt konfigurieren und verwalten. Das widerum erlaubt, die Investitionen in Storage-Funktionen wie Deduplizierung und Fast Clone besser auszuschöpfen. Der Einsatz und die Verwaltung virtueller Infrastrukturen und Anwendungen in Rechenzentrums-und Cloud-Anwendungen werden stärker rationalisiert.

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