Avaya-Technik für Software-definierte Netze

Virtual Services Plattform für Avaya-Cloud-Computing

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Ulrike Ostler

Avaya VENA Fabric Conntect unterstützt nun die VXLAN-Technologie von VMware.
Avaya VENA Fabric Conntect unterstützt nun die VXLAN-Technologie von VMware. (Bild: Avaya)

Avaya erweitert seine "Collaborative Cloud", ein Framework für Public-, Private- und Hybrid Clouds, etwa um schlüsselfertige IT-Infrastruktur-Produkte. Außerdem unterstützt "Avaya Vena Fabric Conntect" nun die VXLAN-Technik von VMware.

Virtuelle Netze beziehungsweise software-definierte Netze sind darauf ausgelegt, den Wirkungsgrad von Virtualisierungsanwendungen zu maximieren. VMware stellt dafür VXLAN bereit.

Die für Avaya Vena grundlegende Komponente Fabric Connect wiederum basiert auf dem ()-Standard. Damit brauchen Administratoren Einstellungen nur noch im Netzwerk-Edge vorzunehmen und nicht mehr in Distribution und Core. Das erhöht die Effizienz und reduziert die Fehleranfälligkeit.

Die Einbindung dieser Technologie in Avaya Fabric Connect bietet laut Anbieter im Vergleich zu herkömmlichen VXLAN-Installationen zusätzliche Skalierungs-, Bedienungs- und Leistungsverbesserungen. Darüber hinaus erleichtern die neuen Funktionen von Fabric Connect die Anpassung von VXLAN-Installationen in dynamischen Rechenzentren.

Eine virtuelle Backplane für ToR-Switches

von vorne: VSP 7024XLS mit 7008XT MDA
von vorne: VSP 7024XLS mit 7008XT MDA (Bild: Avaya)

Denn die netzwerkweite End-to-End-Lösung bietet weit mehr als einfaches Multi-. Sie ermöglicht transparente Layer-2-Verbindungen, flexible Layer-3-Interkonnektivität und liefert einfachen sowie skalierbaren Multicast-Support.

Fabric Connect lässt sich dadurch vergleichsweise problemlos an die verschiedenen Anforderungen im Rechenzentrum anpassen. Ein Beispiel für diese Agilität ist laut Hersteller die "Avaya Vena Distributed ToR"-Technik (dToR). Diese ist im Rahmen der "Avaya Virtual Services Platform 7000" (VSP) erhältlich. Das Produkt dient dazu, die Effizienz von ToR-Netzwerken zu erhöhen, etwa indem sie mehrere Avaya VSP 7000 miteinander über eine virtuelle Backplane verbindet.

Kürzere Latenzen

Im Vergleich zu traditionellen Netzwerken lässt sich dadurch nach Avaya-Messungen die Latenzzeit um den Faktor 25 reduzieren. Mit Avaya dToR lassen sich Hunderte von skalieren. Zudem können Tausende virtuelle Maschinen in einem einzigen, autonomen Hochleistungsnetzwerk verwaltet werden.

Die Rückansicht von Avaya VSP 7024XLS
Die Rückansicht von Avaya VSP 7024XLS (Bild: Avaya)

Zeus Kerravala. Chef-Analyst von ZK Research, sagt über diese Technik: „Es ist unumstritten, dass Virtualisierungslösungen mehr Effizienz ermöglichen. Trotzdem liegt es in der Natur von modernen Composite-Applications den Ost-West-Verkehr zu erhöhen. Multi-Hop-Latenzzeiten beeinflussen zudem die Produktivität."

Schlüsselfertige Echtzeit-Anwendungen

Zudem erweitert Avaya sein Portfolio um cloud-fähige, schlüsselfertige Produkte – den "Avaya Collaboration Pods". Darunter befinden sich die "Avaya Customer Experience Management-Anwendungen, "Avaya Live Engage" und " Avaya Notification Solution".

Nach Angaben von Avaya funktionieren die Pods mit einer einzigartigen Performance. Damit eigne sich da Angebot insbesondere für Echtzeitanwendungen wie virtual desktop infrastructure (VDI) und Collaboration.

Die Pods basieren auf den Storage Arrays von EMC sowie auf VMware "vCenter" und "View". Avaya liefert unter anderem mit VSP 7000 - die Switches stecken in jedem dieser Bundle - Technik für das , Management, Integration und Communications Applikationen. Die Technik soll integriert sein und gemeinsam orchestrierbar, so dass sie Anwender nur eine Schnittstelle für alle Pod-Komponenten benötigen. Avaya beitet zudem den Support an - von den Anwendungen bis zum Netzwerk-Device.

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