Virtualisierung

vCenter Server Linux-Appliance installieren und einrichten

| Autor: Thomas Joos

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Tom's Admin Blog (Bild: Tom Joos)

Administratoren, die das vCenter nicht auf einem Windows-Server installieren wollen, können auch auf die vorgefertigte Linux-Appliance zurückgreifen.

Diese steht als ISO-Datei auf der Seite von VMware zum Download bereit. Die Installation dieser Appliance unterscheidet sich von den vorhergehenden vSphere-Versionen. Die Installationsdateien werden jetzt als ISO-Datei zur Verfügung gestellt, nicht mehr als Appliance-Vorlagendatei (OVA).

Ab der Version 6.0 Update 1 hat VMware noch weitere Neuerungen integriert, die wir in diesem Beitrag ebenfalls durchleuchten. In der neuen Version können Sie bis zu 3.000 Hosts verwalten mit insgesamt bis zu 10.000 VMs. Mit der neuen Version können Sie auch VMware Fault Tolerance (FT) in vSphere 6 verwalten.

Auch wenn die vCenter Appliance in der neuen Version 6 weiter zu vCenter Server unter Windows aufschließt, sind immer noch nicht alle Möglichkeiten zur Verwaltung integriert.

Nutzen Sie zum Beispiel VMware Update Manager (VUM), müssen Sie zusätzlich noch auf eine Windows-VM setzen, da die Appliance VUM noch nicht unterstützt. Außerdem können Sie die Appliance nicht an einen Microsoft SQL-Server anbinden. Als Datenbank müssen Sie entweder auf die beigefügte PostgreSQL-Datenbank setzen, oder auf Oracle.