Jedes Unternehmen braucht eine Wetterkarte

Um Big Data zu verstehen, bedarf es der Visualisierung in Echtzeit

| Autor / Redakteur: Patrick Benoit / Ulrike Ostler

Ohne Visualisierung bleibt die Interpretation von Big Data etwas für Spezialisten, zufällig oder mit stark eingeschränktem Horizont.
Ohne Visualisierung bleibt die Interpretation von Big Data etwas für Spezialisten, zufällig oder mit stark eingeschränktem Horizont. (Bild: Sven L. / pixelio.de)

Der Blick auf eine Wetterkarte ist für viele eine wichtige Entscheidungshilfe, wenn es darum geht: Soll das Wochenend-Programm eher nach „draußen“ oder nach „drinnen“ verlegt werden? Denn Wetterkarten sind so aufbereitet, dass Laien sie verstehen können. Im Privatleben sind wir alle Nutzer von „Big Data“. Aber im Job?

In der Meteorologie ist Big Data schon lange Realität: Eine Vielzahl an aktuellen Datenquellen und Parametern wird laufend mit historischen Daten kombiniert, um möglichst verlässliche Aussagen über die Zukunft zu treffen. Unternehmen stehen hier erst am Anfang.

Die große Big-Data-Herausforderung besteht nicht so sehr in der ständig schneller wachsenden Datenmenge, sondern in der Fähigkeit von Unternehmen, diese Datenmengen effizient und verwertbar in der erforderlichen Geschwindigkeit und Detailtiefe zu verknüpfen und auszuwerten. Mit drei Bausteinen kommen Unternehmen einen wesentlichen Schritt voran:

  • Baustein 1: Die passenden Visualisierungen suchen, mit denen verschiedene Aspekte gleichzeitig beleuchtet werden können und mit denen Risikofaktoren, Probleme und Ausreißer schnell entdeckt werden können
  • Baustein 2: Möglichst viele, relevante Daten aus allen möglichen Datenquellen und in allen möglichen Datenformaten einbinden
  • Baustein 3: Daten so aktuell wie möglich verarbeiten, wo nötig auch in Echtzeit Die Erfahrung zeigt: Wer sich ausschließlich mit der Bewältigung von Datenmengen und Hochgeschwindigkeitsanalytik befasst, sieht schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wer dagegen mit der Visualisierung startet und von dort aus definiert, was gebraucht wird, kommt schneller ans Ziel.

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