Implementierungsstrategie für DCIM-Plattform von Emerson Network Power

Trellis schließt Lücke zwischen IT und physischer Infrastruktur

25.07.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Mit Hilfe von Trellis soll sich das gesamte Rechenzentrum von einer Konsole aus steuern lassen - von IT bis Klima. Bild vom Cern-RZ: Wikipedia

„Trellis“ ist eine Plattform, die ein Data Center Infrastructure Management (DCIM) erlaubt und dabei IT-Informationen mit Daten aus der physischen Infrastruktur von Rechenzentren verbindet. Anbieter Emerson Network Power stellt nun eine Implementierungsstrategie vor. Nutzer der Management-Lösungen von Avocent, Aperture und Liebert sollen eine effiziente Möglichkeit der Migration erhalten.

Steve Hassell, Präsident des Unternehmensbereichs Avocent bei Emerson Network Power, erläutert die Absicht: „Wir haben das Ziel, den Fortschritt im Bereich DCIM voranzutreiben, gleichzeitig aber die Investitionen unserer Kunden zu schützen – vorhandene Technologie soll weiterverwendet werden können.“

Die Plattform vereine und erweitere den Funktionsumfang der Management-Softwarelösungen „Liebert Site Scan“, „Avocent Data Center Planner“ und „Aperture“. Bestehenden und neuen Kunden böte sich jetzt hinsichtlich der Fragestellung, wie die Trellis-Plattform bei ihnen einsetzbar ist, die Möglichkeit zur Beratung, wenn sie eine umfassende Kontrolle über den Rechenzentrumsbetrieb erhalten wollten.

Den derzeitigen Nutzern der Vorgängerprodukte steht ein Migrationspfad auf die Trellis-Plattform zur Verfügung. Mit Trellis profitierten sie laut Emerson Network Power von zusätzlichen Funktionen, die durch einen geschlossenen Regelkreis für mehr Transparenz und Kontrolle der Betriebsabläufe im Rechenzentrum sorgten.

Eine zentrale Konsole

In die Trellis-Plattform sei das Expertenwissen von Emerson Network Power zum Geräte-, Energie-, Klimatisierungs- und Infrastrukturmanagement eingeflossen. Zudem kommen embedded Firmware-Technologien zum Einsatz.

Laut Hersteller kann Entscheidungsfindung somit bereichsübergreifend erfolgen. Das erlaube im Rechenzentrum eine kontinuierliche Verbesserung jedes einzelnen Aspekts des Infrastrukturbetriebs. Die voraussichtlich ab Anfang 2012 erhältliche Trellis-Plattform ermöglicht, über eine einzige zentrale Konsole vielfältige Infrastrukturkomponenten – IT-Systeme ebenso wie die physische Infrastruktur – im Rechenzentrum zu steuern. Die Anwender erhalten Informationen, die zur Optimierung der Verfügbarkeit, Effizienz und Kapazität ihrer kritischen Infrastruktur erforderlich sind.

„Das Ergebnis ist ein völlig neues Leistungsniveau, mit dem sich die Unternehmensanforderungen in puncto Hochverfügbarkeit, Betriebseffizienz und Agilität im Rechenzentrum erfüllen lassen“, wirbt das Unternehmen.

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