Jetzt die Weichen für mehr Automation stellen, rät Controlware

Tipps zur Vorbereitung eines Software Defined Datacenter

| Redakteur: Ulrike Ostler

Damit weder zunächst die Ideen und Konzepte noch dann die Kosten explodieren, sollte der Technologieschwenk auf das Software Defined Datacenter vorbereitet sein. Die Controlware-Tipps sollen dabei helfen.
Damit weder zunächst die Ideen und Konzepte noch dann die Kosten explodieren, sollte der Technologieschwenk auf das Software Defined Datacenter vorbereitet sein. Die Controlware-Tipps sollen dabei helfen. (Bild: Sean Gladwell/Fotolia.com)

Die Standardisierung von Data Center-Infrastrukturen ermöglicht die Software-gesteuerte Bereitstellung von IT-Services. Das gehört zur Maxime, die Systemintegrator und IT-Dienstleister Controlware ausgibt. Das Unternehmen berät andere bei der Weichenstellung in Richtung Software Defined Data Center (SDDC). Hier gibt die Firma Tipps.

Durch Server-Virtualisierung sind Datacenter wesentlich effizienter und wirtschaftlicher. Rechenzentrumsbetreibern eröffnen sich neue Möglichkeiten, vorhandene Hardware zu flexiblen Ressourcen-Pools zusammenzufassen und so die Voraussetzungen für eine automatisierte Bereitstellung von Datacenter-Services zu schaffen.

Je besser es hierbei gelingt, auch Datacenter-Ressourcen wie Netzwerktechnik und Storage zu virtualisieren und von der verwendeten Hardware zu abstrahieren, desto effizienter lässt sich die Automation künftig umsetzen. Diese Entwicklung wird mittelfristig in Software Defined Data Center (SDDC) münden, in denen durch Hardware-übergreifende Ressourcen-Pools Software-gesteuert virtualisierte Compute-, Storage-, Networking-, Security- und Availability-Services bereitgestellt werden.

„Die Umstellung auf ein vollständig Software-gesteuertes Data Center ist ein langwieriger, organischer Prozess, der zweifellos noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird“, prognostiziert Angelika Stiehl, Business Development Manager Application Delivery bei Controlware. „Angesichts der Komplexität von SDDC tun Unternehmen aber gut daran, die Migration nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern schon jetzt alle möglichen Weichenstellungen vorzunehmen.“

Guter Rat

  • Der erste Schritt in Richtung SDDC ist die umfassende Virtualisierung und Standardisierung der Datacenter-Infrastrukturen und der darin laufenden Prozesse. Hinzu kommt, dass für eine frühzeitige Weichenstellung bereits zahlreiche SDDC-Technologien verfügbar sind, die Data Center schon heute deutlich effizienter machen. Hierzu gehören zum Beispiel:
  • Virtualisierungstechniken als „Betriebssystem“ der Architektur – sowohl bei der Server- und Storage-Virtualisierung, zum Beispiel von VMware, als auch bei der Virtualisierung im Netzwerkumfeld, zum Beispiel mit „VMware NSX“ oder „Microsoft Hyper-V Network Virtualization“.
  • Stack- und Referenzarchitekturen, zum Beispiel von EMC
  • Automations- und Orchestrierungslösungen, beispielsweise von Fluidops
  • IT-Service-Management-Lösungen für eine prozessgesteuerte Bereitstellung von IT-Diensten
  • Netz-Architekturen für das SDDC, etwa von Brocade oder Cisco
  • Application Delivery Controller (ADC), etwa von Citrix als Drehscheibe zwischen dem SDDC und externen Diensten wie B2B, Hosting oder Cloud
  • Data Center Infrastructure Management (DCIM) als zentrales Steuerungs- und Optimierungs-Tool

Grundsteinlegung

„So vielfältig das Angebot an Teillösungen ist, fehlt es bislang aber an leistungsfähigen Orchestrierungstechnik, um diese Einzellösungen zu einer ganzheitlichen Architektur zusammenzuführen. Der Grundstein kann aber schon jetzt gelegt werden, indem man die heute erhältlichen SDDC-Systeme implementiert“, erläutert Stiehl. „Auf diese Weise sammeln Unternehmen frühzeitig wertvolle Erfahrungen mit der Automatisierung ihrer IT und müssen anschließend nur noch sukzessive den Overhead optimieren – beste Voraussetzungen für eine reibungslose Migration hin zum SDDC.“

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