Wie man vSphere Vms per SSH oder Putty einschaltet

Tipp: vSphere aus der Ferner steuern

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Thomas Drilling

Drillings Open-Source-Eck
Drillings Open-Source-Eck (Bild: Thomas Drilling)

Ist man als vSphere-Admin gerade nicht am eigenen Arbeitsplatz und benötigt schnellen Zugriff auf eine VM, bietet sich wie üblich der Griff zur Kommandozeile an.

Ist man etwa gerade irgendwo im Unternehmen unterwegs, etwa am Rechner eines Anwenders, ist es allerdings unwahrscheinlich, dass dort VMware RemoteCLI oder PowerCLI installiert sind, genauso wenig wie ein vSphere-Client. Und der Web-Client ist unter Umständen auch nicht immer und überall verfügbar.

Hat man zuvor am Host im Menü Troubleshooting Options SSH aktiviert, kann der Zugriff aber auch an jedem beliebigen Rechner via SSH erfolgen, etwa mit PuTTY unter Windows.

Hat man sich via

ssh –l root <IP- oder Name ESXI-Host>

(z. B. in einer BASH-Linux-Shell) oder per PuTTY  am ESXi-Host angemeldet, kann man die gewünschte VM wie folgt starten:

vim-cmd vmsvc/power.on <VM-ID>

Die "<VM-ID>" (nicht identisch mit der Object Reference bei einem vCenter-Server) bekommt man mit

 vim-cmd vmsvc/getallvms |  grep –i <name>

heraus

Nach einer angemessen Wartezeit lässt sich dann mit

vim-cmd vmsvc/get.summary <VM-ID> | grep ‘(power)’

überprüfen, ob die VM läuft.

Mit dem gleichen Befehl lassen sich auch andere VM-Details raus bekommen, beispielsweise die aktuell von der VM verwendete IP-Adresse:

vim-cmd vmsvc/get.summary <VM-ID> | egrep ‘(ip)’

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