Brauchbar in Multi-Hypervisor-Umgebungen

Tintri-Virtualisierungsspeicher auch für Hyper-V

| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

"VMstore T880" - ein Speicher von Tintri für Virtualisierungs-Umgebungen und Private Clouds
"VMstore T880" - ein Speicher von Tintri für Virtualisierungs-Umgebungen und Private Clouds (Bild: Tintri)

Die „VMstore“-Speichersysteme von Tintri lassen sich nun mit drei Hypervisor-Umgebungen nutzen. Künftig sind sie auch für „Windows Server 2012 R2“ mit „Hyper-V“-Unterstützung nutzbar. Einen Preisaufschlag hat das nicht zur Folge.

Dass Unternehmen mit zunehmender Größe auch mehr Betriebssysteme verwenden, sollte man erwarten. Dass Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern auch mehr als einen einsetzen, fand IDC in einer weltweiten Umfrage bestätigt. Auf dieses Ergebnis nahm Tintri ausdrücklich Bezug, als das Unternehmen ankündigte, künftig auch Hyper-V von Microsoft zu unterstützen.

Bisher hat Tintri, ein Hersteller von „VMstore“-Speichern für Virtualisierungs- und Private--Umgebungen „VMware “ und „Red Hat Enterprise “ unterstützt. Ab Version 3.1 von Tintri OS ist künftig auch Hyper V mit Windows Server 2012 R2 nutzbar. Voraussetzung ist eine Support-Vereinbarung mit Tintri, die allerdings nicht den bisherigen Preis erhöht.

Bis zu 3.500 virtuelle Maschinen auf einem VMstore

Tintri-VMstore-Systeme unterstützen nativ das „Server-Message-Block-Protokoll“ () 3.0 von Microsoft. Sie lassen sich mit Manager und „System Center Virtual Machine Manager“ (SCVMM) integrieren. Ein speziell entwickelter SMB-3.0-Protokollstapel organisiert die Ausführung von Hyper-V-Arbeitslasten. Über den System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) laufen Datenverwaltungsvorgänge wie Schnappschüsse, Klone und auf VM-Ebene.

Auf Hyper-V lassen sich virtuelle „Citrix-XenDesktop“- und -„XenApp-Desktop“- (VDI) ausführen, mit bis zu 3.500 virtuellen Maschinen auf einem einzigen „VMstore T880“. Die Unterstützung von Hyper-V macht die Tintri-Speicher geeignet für geschäftskritische Anwendungen wie „Microsoft Server“, „Exchange“ und ““, die eine konsistente von unter einer Millisekunde und kosteneffiziente Speicherplattformen erfordern.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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