Thin Clients mit mehr Leistung durch Citrix-, VMware- und Microsoft-Verfahren

Thin-Client-Anbieter Igel steigert Multimedia-Performance

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Windows-basierten Igel-Modelle beinhalten seit Ende 2011 den Software-Client für VMware View 5. Das ermöglichst eine 3D- und Aero-Darstellung über Wide Area Networks.
Die Windows-basierten Igel-Modelle beinhalten seit Ende 2011 den Software-Client für VMware View 5. Das ermöglichst eine 3D- und Aero-Darstellung über Wide Area Networks. (Bild: Igel Technologies)

Igel Technology versieht seine Thin Clients mit neuesten Protokollen, Software-Clients und Protokollerweiterungen für den Zugriff auf zentrale IT- und Cloud-Infrastrukturen. Die Performance unter „Citrix Xen Desktop“, „VMware View 5“ und „Microsoft RemoteFX“ steigt und insbesondere Linux-Varianten erhalten attraktive Features.

Igel Technologies steigert die Multimedia-Performance seiner Lösungen.Denn jedes der drei von dem deutschen Hersteller angebotenen Betriebssystem (Igel Linux, Microsoft Windows Embedded Standard 7 und Microsoft Windows Embedded Standard 2009) besitzt ab sofort die jeweils neueste Version von „Citrix Receiver“ und dem „VMware View“Client. Der Microsoft RemoteFX Client für Igel Linux unterstützt jetzt auch USB-Redirection.

Für den Zugriff auf virtualisierte Anwendungen und Desktops unter „Citrix Xen App“ und „Citrix Xen Desktop“ bieten alle Thin Clients ab sofort die Protokollversionen „ICA 12“ für Linux und „ICA 13“ für „Windows Embedded Standard 7“ und „Windows Embedded Standard 2009“. Damit steht IGEL-Kunden unter anderem ein neuer Decoder für „HDX 3D Pro Graphics“ zur Verfügung, mit dem sich professionelle 3D-Grafiken von einer zentralen Workstation auch über schmale Bandbreiten darstellen lassen.

Darüber hinaus bieten die jüngsten ICA-Versionen eine erweiterte Multimonitor-Unterstützung, das Streaming von Flash-Inhalten (HDX Media Stream Flash Redirection), eine optimierte Videoübertragung von Webcams (HDX Real Time Webcam Video Compression) sowie eine multiple Audio-Wiedergabe (Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) Subsystem Support). Zu den spezifischen Neuerungen in ICA 13 (nur Windows) zählen unter anderem die Unterstützung von Microsoft RemoteFX und „Windows Aero“.

Client-side Caching: VMware View 5 Client für Windows

Alle Windows-basierten Igel-Modelle beinhalten seit Ende 2011 den Software-Client für VMware View 5, wodurch ebenfalls eine 3D- und Aero-Darstellung über das WAN möglich wird. Die Effizienz und Performance bei der Multimedia-Wiedergabe verbessert das dabei unterstützte Client-side Caching, also das lokale Caching grafischer Daten auf dem Thin Client.

Den Linux-Client für VMware View 5 hat VMware für das zweite Quartal 2012 angekündigt. Der Hersteller wird auch diese Client-Version kurzfristig nach Erscheinen in seine Linux Firmware integrieren.

Microsoft RemoteFX für Igel Linux: USB- und Multimedia-Redirection

Beim selbst entwickelten und inzwischen von Microsoft zertifizierten Microsoft RemoteFX-Feature für Igel Linux legt der Hersteller nach: Neben Multimedia-Redirection bieten die Linux-basierten Clients nun auch eine USB-Redirection.

Das dient dazu, beispielsweise Smartphones zu synchronisieren oder Audiogeräte, Headsets und Smartcard Reader am Thin Client zu betreiben. Die Unterstützung isochron arbeitender USB-Geräte wie Webcams oder Dokumentenscannern kündigt IGEL für ein späteres Firmware-Release an.

Anmerkung: Die Universal Desktop Thin Clients mit Windows Embedded Standard 7 besitzen einen nativen Client für Microsoft RemoteFX, Windows Embedded Standard 2009 bietet grundsätzlich keine RemoteFX-Unterstützung.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 32143940 / Virtualisierung)