Attachmate untersucht die Attraktivität von Emulations-Lösungen

Terminal-Emulation ist kein Fall für den Schrott

| Redakteur: Ulrike Ostler

Für viele von Attachmate Befragte ist Terminal-Emulation zwar ein altes Tool, doch kein Alteisen, sonderen der Schlüssel zum Erfolg.
Für viele von Attachmate Befragte ist Terminal-Emulation zwar ein altes Tool, doch kein Alteisen, sonderen der Schlüssel zum Erfolg.

Unter dem Motto „Changing IT Landscape“ hat die Attachmate Corp. eine Studie aufgesetzt, die untersucht, ob und wofür Anwender noch Terminal-Emulation nutzen. Die Befragung lässt Rückschlüsse auf die Relevanz von Host-Systemen zu.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung zählt, dass alte und neue Technologien Hand in Hand gehen und die Terminal-Emulation für die Anwender keineswegs in den Müll gehören.

Die Teilnehmer (605 Teilnehmer, darunter 94 aus Deutschland) aus unterschiedlichen europäischen Ländern und verschiedenen Unternehmen und Branchen gaben in einem Fragebogen Auskunft darüber, ob und wofür sie Emulationslösungen im Einsatz haben und ob sie diese auch weiterhin anwenden werden. Die Frage war auch, ob sie die Emulation weiterhin betreiben – selbst wenn sie vorhaben, ihre IT zu modernisieren und zum Beispiel auf Windows 7 migrieren.

Aufschluss über die Attraktivität der Hostsysteme läasst auch die Frage zu, ob diese regelmäßig ein Update erfajhren, um diese an aktuelle Techniken im Unternehmen anzupassen.

Alte Technologie ist ungleich veraltet oder redundant

Eine große Mehrheit der in Deutschland Befragten (42,4 Prozent) benannten sowohl Terminalemulations-Software als auch Host-Systeme (54,9 Prozent) als unverzichtbaren Teil der Unternehmens-IT. Denn viele Organisationen haben noch ein oder mehrere Host-Systeme etwa zur Verwaltung ihrer unternehmensrelevanten Kundendaten im Einsatz, beispielsweise Unix/Linux (40,4 Prozent) oder das IBM System i/iSeries (33 Prozent). Demzufolge sehen in etwa ein Drittel der Befragten Emulationslösungen als strategisch wichtig für den Erfolg ihres Unternehmens an.

Viele der befragten deutschen Unternehmen nutzen Emulations-Produkte nicht nur für Buchhaltung, Lager und Distribution oder in der Personalabteilung, sondern auch für die Software-Entwicklung. So gaben 39,7 Prozent der Teilnehmer an, dass Emulation in diesem Bereich besonders wichtig für ihr Unternehmen sei und somit maßgeblich zum Erfolg der Organisation beitrage.

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Auch in der nahen Zukunft planen die deutschen Unternehmen, Emulations-Software anwenden und Host-Systeme nutzen, einen weitergehenden Gebrauch dieser Technik. So gibt nahezu ein Drittel der Befragten an, dass eine Weiternutzung mit regelmäßigen Updates und neuen Versionen sowie Funktionen geplant ist. Zusätzlich planen mehr als 40 Prozent der Arbeitgeber der Studienteilnehmer in den nächsten ein bis drei Jahren einen Umstieg auf Windows 7.

Weiterhin Bedarf an Emulations-Software

Für Unternehmen in Deutschland, die Host-Systeme und Emulations-Produkte nutzen, sind nicht selten Technologien der Zukunft, wie Server-Virtualisierung (80,8 Prozent), Desktop-Virtualisierung (38,9 Prozent) und Cloud Computing (32,9 Prozent) ein großes Thema. „Bedenkt man die von den Teilnehmern angegebene Unverzichtbarkeit von Host-Systemen und Terminal-Emulation im Unternehmen“, heißt es von Attachmate, “ist es unumgänglich, dass alte und neue Technologien Hand in Hand gehen und zusammen reibungsfrei ablaufen.“

Das Unternehmen bietet mit „Attachmate Reflection“ und „Attachmate Extra!“ Software zur Terminalemulation. Diese soll Organisationen den sicheren Zugriff auf text- und grafikbasierte Anwendungen ermöglichen, sowohl auf Unix- und Linux-Systemen als auch IBM z-Mainframe und i-Midrange-Systemen sowie auf Legacy-Anwendungen sowie eine sichere Dateiübertragung in einem einzigen Implementierungspaket.

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