Serie: Neuerungen in vSphere 6.5

Teil 7 - vCenter Appliance 6.5 konfigurieren

| Autor: Thomas Drilling

Die VAMI-Oberfläche der VCSA 6.5 erlaubt das Überwachen wichtiger Health-Stati (Thomas Drilling).
Die VAMI-Oberfläche der VCSA 6.5 erlaubt das Überwachen wichtiger Health-Stati (Thomas Drilling). (Die VAMI-Oberfläche der VCSA 6.5 erlaubt das Überwachen wichtiger Health-Stati (Thomas Drilling).)

Nachdem sich der letzte Teil unserer Workshop-Reihe zu vSphere 6.5 der Installation der neuen VCSA-Appliance widmete, stelle dieser Beitrag die erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten der Appliance an der erweiterten VAMI-Oberfläche in den Fokus.

Wie gehabt können vSphere-Nutzer über die URL

https://<vCenter-Appliance>

auf eine Art "Landing Page" der vCenter-Appliance zugreifen, die durch einen kleinen internen Webserver ausgeliefert wird. Auch die ESXi-Hosts verfügen über einen solchen Web-Zugang, der z. B. weitere Download-Möglichkeiten für Treiber, Clients und SDKs bietet.

Bei der vCenter-Appliance kann man von hier aus bequem die beiden jetzt offiziell unterstützten Web-Clients erreichen, nämlich den momentan noch gültigen Flash-Client mit vollem Funktionsumfang und den neuen HTML5-Web-Client mit noch reduziertem Funktionsumfang. Selbstverständlich kann man den Web-Client aber auch jederzeit direkt mit 

https://<vCenter-Appliance>/vsphere-client

adressieren. Die zugehörige Port-Angabe wie 443, bzw. 9443 die man bei der Version 5.5 noch anfügen musste entfällt. Die gewünschte Lokalisierung wählt man wie gehabt mittels

https:///<vCenter-Appliance>/vsphere-client/?locale=DE_de

VAMI

Zusätzlich bietet die VCSA-Appliance wie die meisten VMware-Appliances eine zusätzliche Konfigurationsoberfläche für das unterliegende Linux auf Port 5480, die so genannte VAMI-Oberfläche (Virtual Appliance Management Interface ), bereits gestellt durch den Photon-spezifischen Dienst "vami-lighttp". 

Hier lassen sich traditionell Dinge konfigurieren wie Root-Account, Netzwerk, Timeserver usw. Außerdem kann der Nutzer von hier aus bei Bedarf ein Upgrade anstoßen.

Mit der Version 6.5 der VCSA, die übrigens jetzt nicht mehr auf Suse Linux Enterprise sondern auf VMwares Photon-Linux basiert, hat VMware die Konfigurationsmöglichkeiten hier deutlich erweitert:.

Backup/Restore und Health Status

So gibt es hier z. B. eine Backup- und Wieder­herstellungs-Funktion. Admins können so Konfiguration und Daten ihres vCenters komfortabel sichern, einschließlich der Einstellungen der integrierten Dienste Auto Deploy  und Update Manager. 

Darüber hinaus bietet die überarbeitete VAMI-Oberfläche erweiterte Statistiken zu CPU- und RAM-Auslastung, Netzwerk oder verfügbaren Speicherplatz. Außerdem kann der Admin komfortabel den Zustand der vPostgres-Datenbank einsehen.