Auf dem Weg zur Industrie 4.0

Technik für Enterprise Hybrid Clouds aus dem Hause ZTE

| Redakteur: Ulrike Ostler

ZTE hat auf der CeBIT 2016 Technik für hybride Enterprise Clouds vorgestellt.
ZTE hat auf der CeBIT 2016 Technik für hybride Enterprise Clouds vorgestellt. (Sergey Nivens / Fotolia)

ZTE, zumeist bekannt als Ausstatter der Telekommunikationsbranche, stellte auf der CeBIT 2016 seine Hybrid-Cloud-Technik vor. Diese basiert wiederum auf der Technik „Unified Smart Performance Optimization Deployment“ (u-Smart-POD), welche Probleme in Bezug auf Kosten und Informationssicherheit auflösen soll, wenn Unternehmen IT in die Cloud verlagern.

Die ZTE Enterprise Hybrid Cloud auf der Basis der adaptiven Plattform „Virtual Data Center“ (VDC) bietet Cloud-Anwendungen wie Cloud Desktop, Cloud Conferencing sowie Office-Collaboration-Funktionen. Die Verwendung von u-Smart-POD in Form kombinierter Hardware- und Software als Trägertechnik für private Cloud-Anwendungen ermöglicht Unternehmen den raschen Aufbau lokaler privater Clouds.

Insbesondere ließen sich Probleme im Zusammenhang mit drahtgebundenem oder drahtlosem Netzzugang, Voice Over IP (VoIP) und Netzsicherheit vermeiden, teilt das Unternehmen mit. Zusätzlich sei eine lückenlose Anbindung an die öffentliche Cloud möglich, um eine hybride Cloud-Architektur aufzubauen, in welcher der Schutz und die Entkopplung sensibler Daten sowie die Kontrolle über die Unternehmensressourcen gewährleistet seien und gleichzeitig die Kostenvorteile der öffentlichen Cloud zu nutzen.

Zum Hintergrund: Die Realisierung von hybriden Cloud-Services im Unternehmen vollziehe sich in drei Entwicklungsphasen.

  • In der ersten Phase verlagere das Unternehmen Services im Randbereich des Netzes sowie Sicherungsdaten schrittweise in die öffentliche Cloud-Plattform.
  • In der zweiten Phase müsse das Unternehmen seine lokale private Cloud aufbauen, um die Anforderungen an Datenschutz und Zuverlässigkeit zu erfüllen.
  • In der dritten Phase müsse das Unternehmen dann die lokale private Cloud mit der öffentlichen Cloud-Plattform koppeln, um eine lückenlose Anbindung der Services und eine echte hybride Cloud zu erzielen.

Durch die Anpassungsfähigkeit der u-Smart-POD-Technik ließen sich die automatischen Einsatzmöglichkeiten und die flexible Skalierung zwischen der öffentlichen und der privaten Cloud realisieren und dabei die Möglichkeiten und Anforderungen des Unternehmens in den verschiedenen Phasen berücksichtigen. So lasse sich mit dem u-Smart-Service-Management- und dem Koordinierungssystem automatisch eine erhöhte Nachfrage nach bestimmten Services erkennen und die auf der Cloud-Seite verfügbaren Netzwerke und Funktionalitäten entsprechend anpassen. Darüber hinaus werden über Schnittstellen zu Software von Drittanbietern die entsprechenden Cloud-seitigen Funktionen aktiviert, was den Kunden eine flexible und offene Cloud-Pipe-Integrationsarchitektur zur Verfügung stellt.

Zwei Clouds auf einem Gerät

Auf der CeBIT 2016 zeigte ZTE sein automatisches „One Terminal, Two Clouds“ Service-Deployment-Angebot auf der Basis von u-Smart-POD. Durch Bereitstellung des Cloud Desktop-Services auf der All-in-One-Plattform realisierte ZTE zwei Clouds (Cloud Video Conferencing und Cloud Office) an ein und demselben Cloud-Endgerät.

Nach den Worten von Lu Ping, VP von ZTE, zeigte diese Demo anschaulich, wie ein zukunftsweisendes, effektives und in vielfacher Hinsicht vorteilhaftes „Industrie-Ökosystem“ aufgebaut werden könne, um die Anforderungen der Unternehmen an die Entwicklung von Hybrid-Clouds zu erfüllen – eine Entwicklung, die vom ZTE-Geschäftsbereich Cloud Computing ständig weiter erkunden will.

Basierend auf seiner Rolle als Enabler für die M-ICT Strategie sowie auf seinem technischen Vorsprung und seiner Branchenkenntnis und -erfahrung bietet der ZTE-Geschäftsbereich Cloud Computing die Enterprise Hybrid Cloud-Lösung an, um die Kunden beim erfolgreichen Übergang auf geeignete IT-Infrastrukturen im anstehenden Zeitalter des Internet of Everything zu unterstützen. Im Bereich M-ICT vertritt ZTE eine offenere, kooperativere und für alle Beteiligten vorteilhaftere Vorgehensweise. Die Architektur der Hybrid Cloud-Lösung von ZTE ist laut Anbieter so ausgelegt, dass sie eine enge Zusammenarbeit zwischen Telecom-Netzbetreibern, Unternehmenskunden und Anwendungsentwicklern von Drittanbietern fördert, um durch gemeinsame Nutzung von Ressourcen, durch Innovationen und durch eine verstärkte Zusammenarbeit in der Industrie ein offenes und kooperatives Umfeld zu schaffen.

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