Schnell einmal virtualisieren

Symantec und VMware schaffen über 100 Schnittstellen

| Redakteur: Ulrike Ostler

In einem der Server-Räume von Symantec ....
In einem der Server-Räume von Symantec .... (Bild: Symantec)

Symantec und VMware haben über 100 Schnittstellen zwischen ihren Produkten geschaffen. Das bringt: mehr Schutz, Kontrolle und höhere Verfügbarkeit bei der Virtualisierung.

Einerseits steht die Virtualisierung geschäftskritischer Anwendungen steht bei IT-Verantwortlichen hoch im Kurs und treibt den Umstieg auf Cloud-basierte Betriebsmodelle voran. Andererseits bestehen jedoch nach wie vor Sicherheitsbedenken. Umso wichtiger ist es, in virtuellen und Cloud-basierten Umgebungen dasselbe Sicherheitsniveau zu erreichen wie in klassischen physischen Strukturen.

Das ist eines der Ziele, wenn sich Symantec und VMware zusammentun und die Symentac-Produkte eng mit der VMware Cloud Infrastructure verzahnen. Anwendungen und Daten seien so gleichermaßen geschützt, unabhängig davon, ob sie intern oder extern, auf physischen oder virtuellen Servern liegen, sagen die Hersteller.

Die aufeinander abgestimmten Lösungen von Symantec und VMware sollen Unternehmen insbesondere dabei helfen,

einen besseren Überblick und mehr Kontrolle über virtuelle Anwendungen zu gewinnen,

  • Leistungseinbußen, die durch Backup- und Recovery-Vorgänge entstehen könnten, zu reduzieren und zugleich die Daten besser zu schützen,
  • ein hohes Niveau bei der Sicherheit und Einhaltung von Compliance-Vorgaben über virtuelle Umgebungen und Cloud-Infrastrukturen hinweg zu halten,
  • die Speicherauslastung und die Verfügbarkeit der Anwendungen zu steigern.

Backup und Recovery

„Symantec Backup Exec“ und „Net Backup“ können dazu beitragen, dass Unternehmen Automatismen bei virtuellen Maschinen weitflächiger und schneller einführen.

Mit „Enterprise Vault“ können Kunden zudem veraltete Datensätze in Archive auslagern und so deren Ressourcennutzung im Rechenzentrum gezielt reduzieren. All jene Anwendungen und Systeme, die virtualisiert werden sollen, lassen sich so besser skalieren.

Die neue Version 7.6 Net Backup, Ende des Jahres verfügbar, bindet dann „Net Backup Accelerator now for VMware“ ein und ermöglicht so 100 Mal schnellere Backups. Das ebenfalls dann verfügbare Add-on „Net Backup Instant Recovery for VMware“ stellt virtuelle Maschinen 800 Mal schneller wieder her. Weitere geplante neue Funktionen für den „VMware vCloud Director“ und das „VMware vCenter“ sollen Management und Automatisierung von Backups und Disaster-Recovery-Prozessen weiter vereinfachen.

Mit der „Backup Exec 2012 V-Ray Edition“ können IT-Verantwortliche ihre gemischten, physischen und virtuellen Plattformen bereits per Backup sichern. Die einheitliche Plattform bündelt sämtliche Backup- und Wiederherstellungsprozesse in einer Konsole und vermeidet so typische Management-Probleme, die bei isolierten Punktlösungen entstehen.

Archivierung

Enterprise Vault hat als Archivierungslösung für Unternehmen bereits das „VMware Ready“-Zertifikat erhalten. Mit der Archivierungsplattform können Anwender ihre virtualisierten und nicht virtualisierten Umgebungen skalieren.

Alte, wenig genutzte Daten lassen sich in Archive verschieben, wodurch Primärspeicher freigeräumt wird. Enterprise Vault selbst lässt sich virtualisieren und ist für VMware vSphere und VMware View optimiert. So wird eine nahtlose Interoperabilität innerhalb der virtualisierten Infrastruktur gewährleistet.

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