Suse Cloud bezieht Basis in Havana

Suse sorgt für Hochverfügbarkeit in privaten Clouds

| Redakteur: Ulrike Ostler

Suse Cloud 3 basiert auf dem OpenStack-Release Havana.
Suse Cloud 3 basiert auf dem OpenStack-Release Havana. (Bild: Suse)

Suse macht private Clouds hochverfügbar. Laut Hersteller ist „Suse Cloud 3“ die erste OpenStack-Distribution für Unternehmen, die automatisierte Hochverfügbarkeitsfunktionen und –installation bietet. Damit soll sich das Aufsetzen und Betreiben von Infrastructure-as-a-Service (IaaS) privater Clouds vereinfachen und beschleunigen.

Mit Suse Cloud können Administratoren die Verwaltungsdienste einer privaten Cloud ohne Ausfall hochverfügbar betreiben, so dass Unternehmen kontinuierlich Zugriff auf die Ressourcen haben und agil bleiben. Das Produkt umfasst Komponenten der „Suse Linux Enterprise Extension“, eine umfassendes Angebot für Open Source Clustering.

Die Extension hat sich laut Hersteller bereits in Rechenzentren weltweit bewährt und hilft Unternehmen dabei, kritische auf x86-Servern zu schützen. Installation und Konfiguration sind automatisiert durch die Integration mit „Suse Cloud Administration Server“, der ein „Crowbar“-basiertes Projekt- für die Installation und Verwaltung der physischen Cloud- bietet.

Suse Cloud 3 basiert auf dem OpenStack-Release Havana (siehe: Video)und vereint den Support für Orchestration („Heat“) und Telemetry („Ceilometer“). Außerdem bietet die Software vollständigen Support für gemischte -Umgebungen wie „“, „“, „“ und „VMware “ durch Integrationen mit „VMware vCenter Server“.

Anwender und Partner äußern sich

Matthias Braun, Head of Department SAP Delivery bei FIS ASP, einem Service-Anbieter für SAP-Anwendungen ist Kunde. Er sagt: „Die Implementierung einer privaten Cloud ist eine unserer strategischen Prioritäten. Nach einem Proof-of-Concept für eine Implementierung von Suse Cloud zur von SAP Services aus der Cloud, waren wir beeindruckt von den Möglichkeiten, die uns das Produkt bietet.“ Er schätze etwa die einfache Installation. Eine zentrale Forderung seiner Kunden sei Hochverfügbarkeit. „Dass diese Funktion nun hinzugefügt wurde, verstärkt unseren positiven Eindruck von Suse Cloud“, so Braun.

Die Features zur Hochverfügbarkeit sollen in privaten Clouds für unternehmensgerechte Service-Level-Agreements sorgen und weniger Serverausfälle. Diese bedeuten nämlich, dass Unternehmen genau dann Zugriff auf ihre Ressourcen haben, wenn sie gebraucht werden.

Das wiederum sorgt dafür, dass das „Vertrauen der Nutzer in ihre private Cloud, unabhängig davon, ob sie für Entwicklung und Testbetrieb, priorisierten Batch-Betrieb oder die rasche Umsetzung einer neuen Marketingkampagne eingesetzt wird“, steige, sagt Michael Jores, Regional Director Central Europe bei Suse.

Kunden fragen HA nach

Dabei sei es wesentlich, dass die Handhabung so einfach wie möglich ist. Al Sadowski, Research Director Internet Services bei 451 Research, sagt: „Gerade eine vereinfachte Installation wird an einer OpenStack-Distribution sehr geschätzt. Suse Cloud bietet die Werkzeuge, um eine hochverfügbare OpenStack-Kontrolleinheit zu konfigurieren – und automatisiert damit eine der komplexesten Aufgaben, die für Enterprise-Installationen unerlässlich sind.“

Intel und Suse arbeiten schon lange zusammen, wie Kathleen Kovatch, Director Marketing Intel Open Source Technology Center in der Software und Service Group, ausführt. „Diese Kooperation hat sich auf private Clouds ausgeweitet und integriert nun Kern-Technologien, die den Umgang mit OpenStack für Unternehmen erleichtern. Die Möglichkeit, kontinuierlich verfügbare private Clouds zu nutzen, wird künftig Unternehmen dazu anhalten, OpenStack in Produktionsprozessen einzusetzen.“

Hochverfügbarkeit ist in „Suse Cloud Control “-Abonnements bereits ohne zusätzliche Kosten enthalten (Preis-Details).

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