Server für Amazon EC2, Azure und Google

Suse Linux Enterprise Server

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Thomas Joos

Tom's Admin Blog
Tom's Admin Blog (Bild: Tom Joos)

In vielen Unternehmen sind Linux-Server nicht nur lokal auf Servern oder virtuellen Maschinen im Einsatz, sondern müssen auch in der Cloud funktionieren. Vor allem in den Diensten Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Compute Enigine ist der Betrieb von Linux-Servern wichtig, auch in Zusammenarbeit mit anderen Servern, auch von anderen Herstellern.

In vielen Unternehmen sind Linux-Server nicht nur lokal auf Servern oder virtuellen Maschinen im Einsatz, sondern müssen auch in der Cloud funktionieren. Vor allem in den Diensten Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Compute Enigine ist der Betrieb von Linux-Servern wichtig, auch in Zusammenarbeit mit anderen Servern, auch von anderen Herstellern.

Linux stabil und sicher in Amazon EC2 betreiben

Der Vorteil dieser Zusammenarbeit sind die bereits vorgefertigten Basis-Images, die Administratoren in Amazon EC2 verwenden können um schnell und einfach neue Server zu erstellen. Die Images werden direkt von Suse gepflegt.

In diesem Zusammenhang ist auch wichtig zu wissen, dass Updates der Server sofort zur Verfügung stehen und dadurch die installierte Linux-Version schnell, einfach und sicher betrieben und jederzeit aktualisiert werden kann. SUSE pflegt die Basis-AMIs von SLES für Amazon EC2. Virtuelle SLES-Server in Amazon EC2 erhalten Updates, sobald diese von SUSE zur Verfügung gestellt werden. Die Updates lassen sich natürlich über die standardmäßigen Systemverwaltungs-Tools für SLES installieren. Sobald ein SLES-Image ausgeführt wird, können Administratoren alle SUSE-Standard-Tools wie YaST und Zypper nutzen um Pakete zu installieren und das System zu konfigurieren.

Die Cloud-Installationen von SLES unterstützen natürlich alle SLES-zertifizierten Anwendungen, genauso wie lokal betriebene Server. SLES steht in Amazon EC2 sowohl für Amazon EC2-Spot-Instances als auch als Amazon EC2 Dedicated Instances zur Verfügung. Wie andere Ressourcen auch, werden die SLES-Server in der Amazon-Cloud über eine nutzungsabhängige Zahlung abgerechnet. Die Server-Ressourcen werden also auf Anforderung bereitgestellt, ohne langfristige Verpflichtungen oder Vorauszahlungen.

SUSE Studio erleichtert Anwendern von SLES in Amazon EC2 den Einstieg in die Entwicklung. Auch die Bereitstellung von virtuellen Anwendungen und kundenspezifischen SLES-Anwendungen sind mit Suse Studio optimal möglich. SLES-zertifizierte Anwendungen lassen sich auf diesem Weg auch in der Cloud bereitstellen und testen. Suse stellt dazu auch ein Whitepaper zur Verfügung (http://www.novell.com/docrep/2014/09/using_suse_studio_to_build_and_deploy_apps_on_amazon_ec2.pdf) , dass Entwickler bei der Einarbeitung unterstützt.

Um in AWS eine SLES-Instanz zu starten, melden sich Administratoren an der AWS Management Console an, wählen das Amazon EC2-Dashboard aus und klicken auf die Schaltfläche „Launch Instance“. Hier steht über „Instance Wizard“ die Option „SLES“ zur Verfügung. Administratoren können eine Instanz auch im AWS Marketplace über 1-Click starten.

Linux auf Azure - unterstützte Verteilungen und Zusammenarbeit mit Windows

Wie in Amazon EC2, arbeitet Suse auch eng mit Microsoft zusammen um virtuelle Server in Microsoft Azure effizient und performant zur Verfügung zu stellen. SLES lässt sich in Azure-Cloud-Dienste integrieren um eine einfach zu verwaltende Cloudumgebung bereitzustellen. Die Umgebung arbeitet mit anderen Servern und Dienste in Microsoft Azure zusammen. Insgesamt stehen weit über 9.000 zertifizierte Anwendungen von fast 2.000 unabhängigen Softwareanbietern für SUSE Linux Enterprise Server zur Verfügung. Alle diese Anwendungen lassen sich auch in SLES unter Microsoft Azure in Betrieb nehmen.

Dank Samba-Technologie lässt sich SUSE Linux Enterprise auch in Microsoft Azzure nahtlos in alle bestehenden Microsoft Windows Datei- und Drucksysteme integrieren und unterstützt diese. Zusätzlich lässt sich die Lösung mit bereits vorhandenen Verzeichnis- und Domain-Infrastrukturen wie Microsoft Active Directory, NetIQ eDirectory und OpenLDAP verbinden.

SUSE Linux Enterprise Server kann auch in Verbindung mit traditionellen UNIX-Umgebungen eingesetzt werden, auch in Microsoft Azure oder den anderen erwähnten Clouddiensten. Microsoft empfiehlt SUSE Linux Enterprise Server vor allem Kunden, die Windows und Linux in ihrem Data Center einsetzen.