Dell Wyse stellt eine mobile End-to-End-Desktop-Virtualisierung vor

Super cool - Cloud Connect macht selbst Fernseher zum Thin Client

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das soll ein Thin Client sein? Aber ja.
Das soll ein Thin Client sein? Aber ja. (Bild: Dell GmbH)

Das Device „Cloud Connect“ ist nicht viel größer als ein USB-Stick. Trotzdem erlaubt das Gerät ein Virtual Desktop Computing (VDI). Mithilfe dieses Thin Client von Dell wird ein gewöhnlicher Bildschirm zu einem interaktiven, persönlichen Display mit Zugriff auf Cloud-Inhalte und virtualisierte Desktops.

Wer das Device einmal gesehen hat, dem erscheint die Miniaturisierung von Thin nahezu eine zwangsläufige Entwicklung. Wyse, vor zwei Jahren von Dell akquiriert, fokussierte sich seit eh und je auf virtuelle Desktops. Im Februar 2013 formierte sich die Dell-Unit „Business Cloud Client Solution“, in der weltweit rund 1.200 und hierzulande etwa 20 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Hagen Dommershausen: "Wir zeigen Cloud Connect auch auf der CeBIT."
Hagen Dommershausen: "Wir zeigen Cloud Connect auch auf der CeBIT." (Bild: Dell GmbH)

Die Ausrichtung ist nun das Client-Computing, vom Thin Client bis ins Rechenzentrum – in Produkt und Firmenbezeichnungen: Wyse, „Quest Deep Workspace“, VMware und Citrix. „Wir verstehen uns als Speerspitze der Lösungsanbieter“, formuliert es Hagen Dommershausen, Senior Manager Marketing bei Dell Cloud Client Computing.

Mit Dell Wyse Cloud Connect bringt die Geschäftseinheit nun ein neues und zwar mobiles Endgerät für die End-to-End- heraus. Der Anschluss an beziehungsweise die Konfiguration über eine Management-Konsole erlaubt damit einen sicheren und sofortigen Zugriff auf virtualisierte Desktops und Cloud-Inhalte.

Der Client en Detail

Denn das kleine Gerät benötigt keine Batterie, es verfügt über eine Micro--Kabe für den Stromanschluss, und lässt sich als für andere mobile Endgeräte nutzen, falls diese verloren gehen oder gestohlen werden. Unternehmen sind damit also ebenso in der Lage, problemlos Cloud-Services im Büro, unterwegs oder für Anwender im Home-Office bereitzustellen.

Es lässt sich an jedes HMDI- oder MHL (Mobile High-Definition Link)-fähige Display anschließen und bietet den Nutzern damit HD-Erfahrung. Per Bluetooth lassen sich Maus und Tastatur verbinden.

Auf dem Gerät installiert ist ein gehärtetes, Google-zertifiziertes Android. Das Device erlaubt eine einfache Remote-Verbindung zu Computern, die unter Windows oder X laufen, sowie deren Anwendungen oder Daten. Die eingebaute Speicherkapazität lässt sich per SD-Karte sich auf ein Volumen von 40 erweitern.

-Verbindungen per Client von Sonicwall zum „Dell Wyse Cloud Client Manager“ (CCM) erlauben eine flexible und dennoch zentral gesteuerte Konfiguration. Der Client unterstützt „Citrix Receiver“ und „VMware View“ , von Micrsosoft aber auch aber auch die „Dell Wyse Pocket Cloud“, die Zugriff auf Dateien und Apps in einer Personal Cloud ermöglichen.

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Die verschiedenen Betriebsmodi

Bisher läuft der CCM ausschließlich in einer Dell-Cloud. „Wir denken allerdings darüber nach“, so Dommerhusen, das Management für die Clients auch on premise anzubieten.“ Eine Lizenz, die erlaubt CCM zu nutzen, ist in dem Preis für einen Cloud-Connect-Client von 105 Euro enthalten. Wollen Unternehmen viele solcher mobilen Thin Clients einsetzen, wird per Client abgerechnet.

Die Management-Konsole erlaubt drei Betriebsmodi für Cloud Connect: „Launch Pad“ erlaubt den Nutzern eine ganz individuelle Konfiguration des Endgeräts und der Nutzung. In einem zweiten Modus sind vorgesehene Anwendungen schon da, etwa ein Google-Store für den Download von Apps oder eine Anwendung, die es ermöglicht, die Bildschirmformate anzupassen, falls die nicht gleich beim ersten Anschließen optimal sind.

Der Kiosk-Modus schließlich schränkt die Konfiguration vom Client aus auf ausgewählte Anwendungen ein. Lediglich der „Updater“, der dafür sorgt, dass die Anwendungen und Daten auf dem Client aktuell bleiben, bleibt bei jeder Betriebsart erhalten. Für Service und Support steht der Anbieter bereit mit dem „Dell Pro Support for Cloud“.

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