Bis zu 32 Kilowatt Kälteleistung

Stulz montiert Wärmetauscher in die Rack-Tür

| Redakteur: Ulrike Ostler

Stulz bietet eine Rack-basierte Kühlung mit bis zu 32 Kilowatt Kälteleistung an.
Stulz bietet eine Rack-basierte Kühlung mit bis zu 32 Kilowatt Kälteleistung an. (Bild: Stulz Gruppe)

Das Hamburger Unternehmen Stulz stellt mit „Cyber Rack Active Rear Door“ eine Wärmetauschertür für den Anschluss an ein Kaltwassersatzsystem vor. Die maximale Kälteleistung beträgt je nach Modell 19 oder 32 Kilowatt. Dank Adapterrahmen passt die Türkühlung an alle gängigen 19-Zoll-Server-Schränke.

Stulz erweitert mit der Cyber-Rack-Tür sein Produktportfolio für Rack-basierte Kühlsysteme. Die Wärmetauschertür ersetzt die Rack-Rückwand und ermöglicht durch ihr kompaktes Design die Kühlung von allen Server-Schränken inklusive High-Density-Systemen direkt auf der Rechenzentrumsfläche.

Der Platz im Rack bleibt dabei vollständig für die IT erhalten. Da die Rack-Tiefe um nicht mal 300 Millimeter zunimmt, kann die Tür auch in bestehenden Installationen nachgerüstet werden –ein Umstellen der Server-Racks auf einen anderen Standort im Rechenzentrum entfällt.

Erhältlich sind zwei Produktvarianten mit 19 und 32 Kilowatt Kälteleistung. Für einen optimalen Airflow sorgen bis zu fünf EC-Ventilatoren. Dank Adapterrahmen lässt sich Cyber Rack an allen gängigen 19"-Schranktypen installieren. Denn die Rahmenmodelle sind mit einer Höhe von 42 Höheneinheiten und 48 Units sowie einer Breite von 600 Millimeter und 800 Millimeter verfügbar.

Angleichen der Kälteleistung

Die Kälteleistung wird automatisiert an die Wärmelast der Server angeglichen. Dies geschieht entweder direkt über eine kontinuierliche Auswertung der gemessenen Temperaturen oder indirekt über die Differenzdrucksteuerung. Hierbei wird die Drehzahl der Cyber-Rack-Lüfter an die Luftmenge der Server-eigenen Ventilatoren angepasst.

Durch die Anbringung der Wärmetauschertür direkt am Rack geschieht der Wärme-Übergang innerhalb des Server-Schranks – gekapselt von der Umgebung. Verglichen mit einem Umluftkühlsystem, bei dem die Wärme erst an den Raum abgegeben und dann gekühlt wird, ist so ein deutlich höheres Temperaturniveau auf Luft- und Kaltwasserseite möglich.

Damit kann die Betriebsstundenanzahl mit freier Kühlung erhöht und die Effizienz des gesamten Systems entscheidend verbessert werden. Neben dem Einsatz als Stand-Alone-Lösung lässt sich Cyber Rack auch als Ergänzung zu Umluftklimatisierungskonzepten mit Doppelboden verwenden.

Ergänzendes zum Thema
 
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Ist doch ein alter Hut nix neues ausser das Lüfter dabei sind die bei Anreihung gegen die andere...  lesen
posted am 16.05.2017 um 17:56 von Ach nee


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