Das Datenvolumen steigt

Big Data und das Netzwerk

| Redakteur: Stefan Riedl

Große Datenmengen wollen nicht nur sicher gespeichert, sondern auch sicher übertragen werden.
Große Datenmengen wollen nicht nur sicher gespeichert, sondern auch sicher übertragen werden. (© Sergey Ilin - Fotolia.com)

Analysemethoden wie Data Mining und Business Analytics sind ein Hauptgrund dafür, dass die gespeicherten Datenvolumen stark ansteigen. Auswirkungen hat das sowohl auf den Storage-, als auch auf den Netzwerk-Bereich, unterstreicht eine Studie der Experton Group. Beim Netzwerkautomatisierer Ciena hat man sich mit den Konsequenzen beschäftigt.

Dass die gespeicherten Datenvolumen in den nächsten Jahren regelrecht explodieren werden, gilt für viele Akteure in der IT-Branche als ausgemachte Sache. Auch eine Studie, die Telekommunikations-Riese BT Germany bei den Marktforschern der Experton Group in Auftrag gegeben hat, schlägt in diese Kerbe: So geht ein Viertel der befragten Entscheider davon aus, dass das Datenvolumen in ihrem Unternehmen bis Ende 2014 um mehr als 60 Prozent ansteigen wird, im Durchschnitt aller Befragten wird immerhin ein Wachstum um 42 Prozent erwartet.

Für diese Studie wurden von März bis April dieses Jahres in Deutschland 100 IT-Entscheider aus Unternehmen verschiedener Branchen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt.

Storage und Netzwerk

Insbesondere die Storage-Branche erhofft sich von der Entwicklung hin zu immer mehr anfallenden Daten folgerichtig positive Impulse für das künftige Geschäft. Big Data und das wachsende Datenvolumen sind aber nicht nur ein Thema für Storage-Anbieter und - Dienstleister. Auch auf das Netzwerk-Segment hat das steigende Datenwachstum zwangsläufig Auswirkungen. Die Daten wollen ja nicht nur gespeichert, sondern auch übertragen werden.

Handlungsbedarf

Das ist den befragten IT-Profis durchaus bewusst, auch wenn sie das Storage-Thema mehr auf dem Radar haben, als die Frage nach den Entwicklungen im Netzwerk-Bereich, die mit Big Data einher gehen. So erwarten drei Viertel der Befragten (76 Prozent) erhebliche Auswirkungen im Bereich der Storage-Systeme durch das Big-Data-Phänomen. Und immerhin noch zwei Drittel (64 Prozent) sehen einen großen Handlungsbedarf bei der Server- und Netzwerkinfrastruktur sowie der Bandbreitenkapazität auf sich zukommen.

Für nur rund die Hälfte (55 Prozent) sind die großen Auswirkungen von Big Data auf die Analyse- und Reporting-Systemen ein strategisch wichtiges Thema.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu Analyse-Projekten.

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