Microsoft-Datatabase goes Linux

SQL Server von Microsoft läuft künftig auf Linux

| Redakteur: Ulrike Ostler

Scott Guthrie, Executive Vice President, Cloud and Enterprise Group bei Microsoft, kündigt in seinem Blog die Portierung von "SQL Server" auf Linux an.
Scott Guthrie, Executive Vice President, Cloud and Enterprise Group bei Microsoft, kündigt in seinem Blog die Portierung von "SQL Server" auf Linux an. (Bild: Microsoft)

Das Datenbank-Management-System „SQL Server“ von Microsoft wird künftig auch für Linux-Plattformen verfügbar sein. Das hat Scott Guthrie, Executive Vice President, Cloud and Enterprise Group des Herstellers, in seinem aktuellen Blog-Artikel angekündigt.

Damit bietet Microsoft seinen Kunden mehr Wahlmöglichkeit an, um bestehende Anwendungen und Infrastrukturen mit SQL Server zu verbinden und neue Anwendungen auf Basis der SQL-Datenbank zu entwickeln. SQL Server für Linux ist ab sofort als Private Preview verfügbar. Die finale Version ist für 2017 geplant.

Anbieter und Analysten begrüßen die Ankündigung Microsofts. So sagt zum Beispiel Al Gillen, Group Vice President für Enterprise Infrastructure bei IDC: „Mit der Entscheidung, eines seiner Schlüsselprodukte auch für Linux anzubieten, beweist Microsoft, dass das Unternehmen ein echter Cross-Platform-Anbieter ist. Damit überlässt Microsoft seinen Kunden die Wahl und nimmt ihnen die Sorge, sich mit der Entscheidung für SQL Server an eine bestimmte Plattform zu binden. Wir gehen davon aus, dass dieser Schritt die Verbreitung von SQL Server deutlich beschleunigen wird.“

Satya Nadella und Scott Guthrie zur Daten-Strategie von Microsoft

Auf dem heutigen Live-Event Data Driven am 10. März in New York sprechen Microsoft-CEO Satya Nadella, Scott Guthrie und Joseph Sirosh, Corporate Vice President, Data Group, über die Daten-Strategie von Microsoft, über das Angebot von SQL Server für Linux und den bevorstehenden Launch von SQL Server 2016. Zudem teilen Kunden ihre ersten Erfahrungen mit dem Einsatz der Preview von SQL Server 2016.

Auf der Veranstaltung wird Microsoft auch neue Angebote rund um die Lizensierung von SQL Server bekanntgeben, die speziell Kunden anderer Datenbanksysteme die Migration deutlich erleichtern werden.

Next Generation: SQL Server 2016

SQL Server 2016 ist die Basis der marktführenden Microsoft Business Analytics- und Daten-Management-Plattform. Sie ist im Gartner Magic Quadrant „Leader“ im Bereich „Mission Critical OLTP“, wird vom NIST (National Institute of Standards and Technology) im sechsten Jahr in Folge als Datenbank mit den geringsten Sicherheitsschwächen ausgewiesen und hält die ersten drei Plätze in den maßgeblichen TPC-H Benchmarks, die die Leistungsfähigkeit von Datenbanksystemen messen.

SQL Server 2016 ist beliebig skalierbar, bietet integriertes mobiles BI und durchgängige In-Memory-Architektur, die bis zu 100mal schneller ist als traditionelle Data Warehouse-Anwendungen. Durch die Integration von R-Technologien ist SQL Server 2016 zudem eine frei skalierbare Plattform für Predictive Analytics.

Apropos Open Source: Microsoft hat diese Woche ebenfalls angekündigt, dass das Unternehmen der Eclipse Foundation als Solution Member bei (siehe: Visual Studio Blog).

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