Bedrohungserkennung

Splunk pimpt Verizons Managed Security Service

| Redakteur: Peter Schmitz

Verizon und Splunk stellen zusammen eine Lösung bereit, die eine Analyse-getriebene Vorhersage und Erkennung von Bedrohungen für Behörden und Unternehmen ermöglicht.
Verizon und Splunk stellen zusammen eine Lösung bereit, die eine Analyse-getriebene Vorhersage und Erkennung von Bedrohungen für Behörden und Unternehmen ermöglicht. (Bild: Verizon)

Verizon hat seine „Managed-Security-Services“-Plattform um Analysefunktionen von Splunk Enterprise Security erweitert. Die Kombination aus der Plattform von Verizon und Splunk-Software vereinfacht, durch das Einbeziehen von Verizon Threat-Informationen, Bedrohungsdaten auszuwerten.

Verizon und Splunk adressieren mit der Kombination aus Bedrohungserkennung und Datenanalyse die Nachfrage im Markt für hochentwickelte Risk-Management-Lösungen. Laut des „Data Breach Investigations Report“ von Verizon sind Unternehmen täglich mit einer steigenden Anzahl an Bedrohungen konfrontiert - branchenabhängig zwischen 100 und 10.000 Angriffen pro Tag. Dies stellt Sicherheitsarchitekturen von Unternehmen auf die Probe.

Die neu überarbeitete Managed-Security-Services-Plattform von Verizon bietet automatisierte Incident-Response- und SOC-Funktionen, mit denen eine größere Anzahl an Bedrohungen einfacher erkannt werden kann. Mitarbeiter in der IT-Sicherheit benötigen damit weniger Zeit für Aufgaben, die wenig Mehrwert bringen, während Fehler von Angestellten abnehmen. Das Verizon-Angebot soll durch die Analyse-getriebene Sicherheit tiefergehende, genauere Möglichkeiten bei der Erkennung von Bedrohungen bieten, als bei regelbasierter Sicherheit mithilfe von traditionellen SIEM-Lösungen.

Zu den neuen Funktionen, die mit Splunk ermöglicht werden, gehört die Überwachung und der Schutz verschiedener Gerätetypen. Dazu zählen auch Internet-of-Things (IoT)-Devices, deren Anzahl bis 2020 dramatisch ansteigen wird. Momentan schützen die meisten SIEM-basierten Programme nur Geräte, die an Netzwerke angeschlossen sind. Sie ermöglichen kein erweitertes Monitoring oder die Korrelation von Daten zusätzlich zu den Security Devices.

Das sagen die Vertragspartner

„Splunk ist begeistert, mit Verizon als Flagschiff für Managed Security Services zusammenzuarbeiten“, sagt Dave Schwartz, Area Vice President of Global Strategic Alliances, Splunk. „Wir möchten Verizons Wissen und Erfahrung nutzen. Außerdem unterstützen wir das Unternehmen dabei, die Messlatte für Security Services zum Wohle unserer gemeinsamen Kunden und der gesamten Branche höher anzusetzen. Wir freuen uns darauf, unseren Anwendern mit dieser Allianz bei der Erkennung und Verhinderung von hoch entwickelten Angriffen zu helfen. So können sie besser darauf reagieren.“

„Splunk erweitert unsere Next-Generation-Plattform“, sagt Vinny Lee, Director of Product Management, Verizon Enterprise Solutions. „Wenn man sich ansieht, welche Lösungen für Unternehmen derzeit auf dem Markt sind, erkennt man schnell, dass Cyber-Kriminelle im Vorteil sind. Mit den neuen Funktionen versorgen wir unsere Kunden mit den notwendigen Werkzeugen und Systemen, um diesen Trend umzukehren und den Erfolg von Cyber-Kriminellen zu erschweren.“

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