Gläubigerschutz beantragt

Speicherhersteller Elpida geht das Geld aus

| Redakteur: Heidemarie Schuster

In Januar stellt Elpida seinen ersten ReRAM-Prototypen vor.
In Januar stellt Elpida seinen ersten ReRAM-Prototypen vor.

Noch vor einem Monat waren die Pläne des weltweit drittgrößten Herstellers von DRAM-Bausteinen und -Modulen groß. Nun musste Elpida Gläubigerschutz beantragen.

Der japanische Hersteller Elpida Memory kämpft mit 448 Milliarden Yen Schulden (rund 4,14 Milliarden Euro) und musste deshalb Gläubigerschutz beantragen. Gespräche zur Rettung des Konzerns seien im Vorfeld gescheitert.

Der Betrieb soll dennoch weiter laufen. Laut eigenen Angaben sei die Thailandfut im vergangenen Jahr und der teure Yen Schuld an der schlechten Lage des Unternehmen.

Noch im Januar stellte der Chip-Hersteller seinen ersten ReRAM-Prototypen (Resistive Random Access Memory) vor. ReRAM gilt als potenzieller Nachfolger der NAND-Flash-Speichertechnik. Die Speicher sind aus einem Material aufgebaut, welches den Widerstand in Abhängigkeit von der angelegten elektrischen Spannung ändert.

Dabei soll eine Schreibgeschwindigkeit von zehn Nanosekunden möglich sein. 2013 sollten die nichtflüchtigen Halbleiterspeicher in Serie gefertigt werden.

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