Kategorie 8: Energie- und Ressourceneffiziente Rechenzentren

 

 

Erweiterungsbau Universitätsrechenzentrum Heidelberg

 


Eingereicht von:
 

Vincent Heuveline, Universität Heidelberg - Universitätsrechenzentrum



Projektbeschreibung

Erweiterungsbau des Universitätsrechenzentrums Heidelberg, der sich durch besondere Ressourceneffizienz auszeichnet: Ausschließliche Nutzung freier Kühlung für den kompletten Erweiterungsbau inklusive der Elektroversorgung mit dem eCube Kühlsystem mit adiabaten Rückkühlern. Design-PUE für das gesamte Rechenzentrum ist 1,1 im Jahresmittel.


Zielsetzung

Sowohl Forschung als auch Administration erfordern immer höhere Datenmengen und verlangen nach deutlich leistungsstärkeren IT- und RZ-Infrastrukturen. Gleichzeitig sind insbesondere Universitäten einem stetigen Druck zur Reduzierung der Kosten ausgesetzt. Im Falle des URZ konnte dies nur gelingen, indem Wege gegangen werden, die Energie- und Kosten-Effizienz bei der Kühlung dramatisch zu erhöhen.


Innovation

Die Wärme wird direkt dort abgeführt, wo sie entsteht: in den Racks. Dies geschieht mit Hilfe von Wasser, das eine sehr hohe Kältekapazität hat und dessen Bewegung einen verschwindend geringen Teil der IT-Leistung benötigt. Die Wassermenge ist so gewählt, dass selbst an heißen Tagen die kritischen Grenzwerte für RZ-Betrieb nicht erreicht werden, so dass auf mechanische Kühlung verzichtet wird.


Mehrwert

Das URZ Heidelberg ist das erste Rechenzentrum, das das eCube Kühlprinzip sowohl für einen HPC-Bereich mit großer Last als auch für den hochverfügbaren Mischbetrieb mit niedrigen Lasten nutzt – und zwar in nur einem System. Darüber hinaus werden auch die USV-Anlagen mit demselben System gekühlt. Dies schafft somit eine Präzedenz für eine sehr effiziente Infrastruktur für heterogene Rechenzentren.






 









Bilder zum Projekt: