Kategorie 2: RZ-Software

 


SO WIRD IT-FINANCIAL MANAGEMENT ZUM BUSINESS-ENABLER –
WARUM ETWAS EXCEL UND VIEL ERFAHRUNG NICHT AUSREICHEN


Projektbeschreibung

Das neu gestaltete Rechenzentrum (hoch virtualisiert, Server, Storage) einer Großstadt (etwa 100.000 Einwohner) wird zentralisiert betrieben. Die IT-Produktion möchte die Kosten der IT-Services nach dem Prinzip der Gesamtkostenrechnung ermitteln und stets aktuell im Blick haben. Empfänger der IT-Services sind alle städtischen Einrichtungen und Gesellschaften.

Die Gesamtkostenermittlung musste verursachungsgerecht und transparent gestaltet werden, bei geringstmöglichem zusätzlichem manuellem Aufwand. Vorhandene Sammlungen von Nutzungsdaten sind einzubinden und das „etablierte ERP-System“ soll weiterhin als zentrale Auskunftsquelle im Mittelpunkt stehen!

Es wird Virtualisierungssoftware unterschiedlicher Hersteller eingesetzt. Datenbankseitig sind ebenfalls Produkte unterschiedlicher Hersteller im Einsatz. Der spätere Einbezug von Energieverbräuchen in die Kostenrechnung muss auch noch nachträglich integrierbar sein!


Gedanklicher Ansatz und Zielsetzung

Beide Welten, IT-Technik und IT-Controlling, galt es sprachlich zu verbinden. Denn die technischen Nutzungsinformationen sind die Basis der Kostenberechnung, das ERP-System das zentrale Auskunftssystem der Kommune. Es galt eine fokussierte SW-Lösung (CODI) zu schaffen, die mit einem eigens entwickelten Algorithmus ausgestattet ist und Nutzungsdaten automatisiert und periodisch aus den Vorsystemen ausliest.

Bei der Berechnung werden die unterschiedliche Leistungsfähigkeit und die unterschiedlichen Betriebskosten der physischen Ressour-cen automatisch berücksichtigt. Beliebig viele Parameter (CPU, RAM, etc.) können in die Berechnung einbezogen werden. Auch die Energiekosten sind so jederzeit Teil der Kostenberechnung. Nach den Aufteilungsregeln des Controllings sind diese Werte dann revisions-sicher für das ERP bereitzustellen.

Im Ergebnis verfügt das RZ-Management nun dauerhaft über eine tragfähige Datenbasis für das Treffen von Entscheidungen!


Innovation

Unser System (CODI) konzentriert sich explizit auf das IT-FM. Am Markt befindliche Lösungen sind oft proprietär und beziehen sich nur auf einzelne Parameter – bspw. die CPU-Sekunde. Unsere Lösung berücksichtigt bei der Kostenermittlung beliebig viele Parameter, so bspw. CPU und RAM auf der Serverplattform.

Auch beim Speicher (SAN) finden die unterschiedlichen Kosten der Speichersysteme und Speicherklassen Eingang in die Berechnung. Kosten der Datenbanken werden anhand der Nutzungsdaten aus den DBMS verteilt. Die reine Datensammlung wird ergänzt durch eine einzigartige Vorverarbeitung zur Schaffung einer tragfähigen - und nicht scheingenauen - Kostentransparenz. Das vorhandene ERP-System bleibt „Single Point of Truth“ und wird in seiner Rolle gestützt. Prozesse sind automatisiert und Entscheidungen werden so auf der Basis von nachvollziehbaren und revisionssicher ermittelten Fakten getroffen!


Nutzen

Mit dem Einsatz von CODI sind Betreiber virtualisierter Umgebungen in der Lage, die Gesamtkosten einzelner VMs, oder Applikationen zu ermitteln und diese Informationen in die „Gesamtkostenermittlung der IT-Services“ einzubringen. Anhand dieser Daten können schnell Kostentreiberanalysen angestellt und die Leistungsverrechnung zum Kunden optimiert werden. Die so generierten Informationen sind die Basis für Korrelation von Auslastung, Kosten und Erlösen. Gegenstand der Betrachtung ist immer das mit dem IT-Kunden geschlossene SLA.

Die faktenbasierte Diskussion anhand Nutzungs- und Kostendaten ermöglicht es, gemeinsam mit dem IT-Kunden die IT-Serviceerbringung inhaltlich und wirtschaftlich zu optimieren. Mit den vorhandenen IT-Ressourcen können die strategischen Ziele des Unternehmens besser und effizienter erreicht werden. Die IT wird nur auf diesem Wege überhaupt erst in die Lage versetzt, ihre Rolle weg vom Cost-Center, hin zum Business-Enabler zu entwickeln!


Eingereicht von:

Alexander Mekyska
Geschäftsführender Gesellschafter der Mekyska Management Consultants GmbH

 

Bilder zum Projekt:


Bild 1 von Mekyska
Bild 2 von Mekyska

ABSTIMMEN UND GEWINNEN

 

An dieser Stelle können Sie ab dem 20.02. darüber abstimmen, welches Projekt Ihrer Meinung nach den Publikumspreis verdient.
 

Mitmachen lohnt sich:

Unter allen Teilnehmern werden 3x zwei Eintrittskarten für die große Gala zur Verleihung des Deutschen Rechenzentrumspreises im Wert von je ca. 400,00 Euro verlost.



Wir wünschen viel Glück!