Kategorie 3: RZ- Klimatisierung und Kühlung

 

innovIT Hybridkühlung


Projektbeschreibung

DDie innovIT Hybridkühlung ist eine Kombination aus mechanischer Kälteerzeugung und direkter freier Kühlung. Das System nutzt die Außenluft zur Kühlung und spart somit über 80% der Betriebskosten gegenüber einer herkömmlichen mechanischen Klimatisierung auf Kompressorbasis. Das System ist insbesondere auch für kleinere Leistungsgrößen interessant. Die innovIT AG bietet das System als redundante Lösung ab 6 kW für einen Schrank in vielen Abstufungen bis hin zu Großrechenzentren an.

Neu ist dabei insbesondere auch die hohe Sicherheit und Verfügbarkeit dieses Systems. Die mechanische Kälteerzeugung im InRow-Prinzip, und die direkte freie Kühlung sind durch komplett unterschiedliche Systemkomponenten realisiert und beide sind in sich noch einmal redundant aufgebaut. Somit werden Doppelfehler ausgeschlossen und der Aufbau der Kühltechnik bietet keine Single Point of Failure. Durch eine hochwertige Aufbereitung der Außenluft besteht keinerlei Gefahr der Beschädigung der Hardware.


Gedanklicher Ansatz und Zielsetzung

Rechenzentren werden aktuell meistens durch eine mechanische Kälteerzeugung auf Kompressorbasis gekühlt, diese Technologie ist sehr energieintensiv. Bei wasserbasierten Systemen wird diese im Winter durch die Außenluft in Form einer indirekten freien Kühlung unterstützt, dadurch kann man einiges an Energie einsparen. Einen deutlich niedrigeren Stromverbrauch erreicht man jedoch mit direkter freier Kühlung. In Kombination mit mechanischer Kälteerzeugung wird diese seit einiger Zeit auch im Rechenzentrumsbereich angewendet, jedoch ist diese Technologie häufig noch recht anfällig für Fehler gewesen und bei Kunden bestand oft die Befürchtung, dass durch die Außenluft Schäden an der Hardware auftreten können. Durch unsere umfangreiche Erfahrung auf diesem Gebiet haben wir diese Kühllösung deutlich verbessert, indem wir zum einen die Ausfallsicherheit deutlich erhöht haben, zum anderen die Luftqualität im Rechenzentrum und auch die Systemsteuerung optimiert haben.


Innovation

Die Verbesserung gegenüber älteren direkten Freikühl-Lösungen besteht hauptsächlich in drei Punkten: der verbesserten Sicherheit, der höheren Qualität der Luftaufbereitung und die neue Regelungstechnik. Die Ausfallsicherheit dieses Hybridsystems wurde angehoben, indem beide Klimatisierungskomponenten komplett voneinander getrennt aufgebaut sind und auch von verschiedenen Herstellern stammen und in sich jeweils noch einmal redundant sind. Somit können keine Doppelfehler in beiden Systemen gleichzeitig auftreten und es gibt keinen Single Point of Failure. Die Luft, die eingeleitet werden soll, wird aufbereitet mit einer Anlage, die auch in Reinräumen eingesetzt wird, dadurch wird eine extrem hohe Partikelreinheit im Rechenzentrum erreicht. So kann sich langfristig kein Staub auf den Hardwarekomponenten ansammeln und diese schädigen. Durch eine speziell auf diese Anlage ausgelegte redundante Regelungstechnik wird ein Optimum an Energieeffizienz und Sicherheit erreicht.


Nutzen

Hauptvorteil dieser Technologie ist die deutlich bessere Energieeffizienz im Vergleich zu Systemen mit rein mechanischer Kälteerzeugung oder indirekter freier Kühlung. Gegenüber mechanischer Kühlung können bis zu 80% der Energiekosten eingespart werden, bei leicht höheren Investitionskosten dauert es ca. 10-14 Monate, bis sich die innovIT-Hybridkühlung gegenüber einer solchen Lösung amortisiert hat, danach kann man mit der Hybridkühlung nur noch sparen. Eine Klimatisierung mit indirekter freier Kühlung ist teurer in der Anschaffung und weniger energieeffizient als die innovIT Hybridklimatisierung. Zudem ist durch den neuen Aufbau der Kühlsysteme und die bessere Regelungstechnik die Verfügbarkeit deutlich gestiegen, was vorher eines der Hauptbedenken gegen diese Technologie war. Somit geht die Energieeinsparung nicht mehr zu Lasten der IT-Sicherheit. Durch ihren geringen Stromverbrauch kann die Anlage an einer USV betrieben werden, so dass lange Autonomiezeiten genutzt werden können.


Eingereicht von:

Jörg Tennigkeit

 

Vorstandsvorsitzender, innovIT AG

Nach dem Studium der Medienwirtschaft sammelte er umfangreiche Erfahrungen im Bereich IT-Sicherheit bei der Firma Lampertz/Rittal. Als einer der Gründer der innovIT AG ist er unter anderem für die Entwicklung von neuen Lösungen verantwortlich.

 

 

Bilder zum Projekt:



ABSTIMMEN UND GEWINNEN

 

An dieser Stelle können Sie ab dem 20.02. darüber abstimmen, welches Projekt Ihrer Meinung nach den Publikumspreis verdient.
 

Mitmachen lohnt sich:

Unter allen Teilnehmern werden 3x zwei Eintrittskarten für die große Gala zur Verleihung des Deutschen Rechenzentrumspreises im Wert von je ca. 400,00 Euro verlost.



Wir wünschen viel Glück!