Kategorie 6: RZ-IT- sowie Netzwerk-Infrastrukturen

 

kiv.TrustedCloud - die Cloud-Plattform der Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF)


Projektbeschreibung

Die Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) mit Sitz in Karlsruhe ist das größte kommunale Systemhaus in Baden-Württemberg. Sie liefert ihren Kunden als Gesamtlösungsanbieter fachspezifische IT-Lösungen inklusive Beratung, Service- und Supportdienstleistungen. Die benötigten Leistungen werden über eine zentrale Infrastruktur erbracht. KIVBF beabsichtigt, ihre IT-Dienste über standardisierte Methoden und Plattformen mit einer komplett neuen Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Diese Infrastrukturplattform wird aktuell im Sinne dynamischer „Cloudservices“ auf Basis einer völlig neu konzipierten Architektur aufgebaut. Dies geht einher mit der Virtualisierung von Infrastruktur und Anwendungskomponenten. Die Entwicklung und Realisierung dieser Infrastrukturplattform erfolgen unabhängig von der schon bestehenden IT-Infrastruktur. So ist KIVBF das erste kommunale Rechenzentrum in Deutschland, welches "Cloud Computing" in dieser Vollständigkeit betreibt.


Gedanklicher Ansatz und Zielsetzung

Der Hauptzweck besteht darin, das Geschäftsmodell und die Services der KIVBF mit einem zusätzlichen Qualitäts- und Flexibilitätsvorsprung aufzuladen. Durch die Vollständigkeit der Virtualisierung (Applikationen, Desktops, Server, Netzwerk und Storage), die Vollständigkeit des Ansatzes (IaaS, DaaS und SaaS) und die hohe Skalierbarkeit dank der Verwendung von Building Blocks wird eine Basis geschaffen, die die Anforderungen der Benutzer aktuell und perspektivisch bedient. Außerdem werden auch die Bereitstellungszeiträume für Ressourcen und Anwendungen nachhaltig gesenkt. Durch diese Dynamik sollen auch neue IT-Leistungen an die Kunden möglich werden, die mit differenzierten Geschäftsmodellen, z. B. als zeitliche, als ressourcenbasierte oder als geschäftsprozessbasierte Nutzung, angeboten werden können. Zudem sollen IT-Leistungen transparent an Kunden weiterberechnet werden können.


Innovation

Bei einer Dimensionierung von bis zu 40.000 Benutzern und 700 Mandanten nimmt dieses Geschäftsmodell eine Vorreiterrolle ein, welche die Marktstellung und das Image der KIVBF nachhaltig positiv beeinflussen kann. Die Komplexität der multimandantenfähigen Lösung resultiert aus einer Kombination unterschiedlichster Software- und Hardwaretechnologie für die einzelnen Ebenen des Cloud Building Blocks, der die Grundlage der Plattform bildet. Besondere technische Features sind: Self-Service, Multimandantenfähigkeit, Resource Pooling, Security (ISO 27001), Single SignOn, Identity- und Access Management, Billing. Die Partnerschaft zwischen KIVBF und COMPAREX sowie den Herstellern Cisco, Citrix, McAfee, Microsoft, NetApp sowie Zenoss bildet das einzigartige Fundament für die Stabilität des Gesamtsystems.


Nutzen

In der Partnerschaft zwischen KIVBF und COMPAREX wird eine Community Cloud geschaffen, die in ihrer Ausprägung in Deutschland auf kommunaler Ebene bisher einmalig ist. Aufgrund dieser besonderen Stellung gibt es momentan ein großes, bundesweites Interesse im öffentlichen Bereich an diesem Cloud-Vorhaben – es hat eine Schlüsselstellung für den Auf- und Ausbau aller öffentlichen Rechenzentren in Deutschland. Durch das "Lighthouse-Projekt" mit Vorreiterrolle zeigen KIVBF und COMPAREX, dass Cloud Computing auch im öffentlichen Sektor eine große Erfolgsgeschichte werden kann und die oft unterstellte Cloud-Abwehrhaltung des öffentlichen Dienstes in Deutschland zunehmend weniger der Realität entspricht.


Eingereicht von:

Jürgen Heinrich

Chefarchitekt Cloud-Projekt, Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF)

Seit 1990 bei der Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF).
Seit 2007 Leitung der Stabsstelle Innovation der Geschäftsführung verantwortlich für die Gesamtarchitektur der KIVBF-Lösungslandschaft. Chefarchitekt des Cloud-Projektes, das die KIVBF mit Projektpartner Comparex als Projekt kiv.Trusted Cloud zur Erstellung einer neuen umfassenden IT-Infrastruktur ins Leben gerufen hat.


Bilder zum Projekt:







 

ABSTIMMEN UND GEWINNEN

 

An dieser Stelle können Sie ab dem 20.02. darüber abstimmen, welches Projekt Ihrer Meinung nach den Publikumspreis verdient.
 

Mitmachen lohnt sich:

Unter allen Teilnehmern werden 3x zwei Eintrittskarten für die große Gala zur Verleihung des Deutschen Rechenzentrumspreises im Wert von je ca. 400,00 Euro verlost.



Wir wünschen viel Glück!