Kategorie 6: RZ-IT sowie Netzwerk-Infrastrukturen

 

Vereinfachung der Serververkabelung und Migration auf 10Gigabit Ethernet auf Basis von 10GBASE-T


Projektbeschreibung

Getrieben durch die Server-Virtualisierung steigt der Bandbreitenbedarf für den Serveranschluss. Daher stehen viele Rechenzentren vor der Aufgabe die Serveranbindung von 1Gigabit Ethernet auf 10Gigabit Ethernet zu migrieren. Wie kann diese Migration einfach und kostengünstig durchgeführt werden? Und wie kann die Verkabelung der Server an die Netzwerkinfrastruktur im Zuge dieser Migration vereinfacht werden?


Gedanklicher Ansatz und Zielsetzung

Die Anbindung der Server in die Netzwerkinfrastruktur im RZ wird i.d.R. mit zwei verschiedenen Konzepten realisiert: 1) End-Of-Row, die Server werden über eine strukturierte Verkabelung an einen großen modularen Switch, der sich am Ende einer Reihe von Racks befindet, angeschlossen. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass die Anzahl der aktiven Switch-Elemente gering gehalten werden kann. Dem stehen aber größere Aufwände in der Verkabelung gegenüber. 2) Top-Of-Rack, in diesem Konzept befindet sich in jedem Rack ein Switch an dem die Server angebunden werden. Der Vorteil ist, dass sich die Verkabelung sehr einfach realisieren lässt. Der Nachteil ist, dass sich die Anzahl der notwendigen Switche erhöht und damit auch die Management Aufwände. Wie kann eine Kombination der Vorteile beider Konzepte im Zuge einer Umstellung auf 10Gigabit Ethernet (10GBASE-T) erreicht werden?


Innovation

  • Einfache Umstellung auf 10Gigabit Ethernet

  • Nutzbar für 1Gigabit und 10Gigabit

  • Flexible Verkabelung - Cat6, Cat6a ode Cat7
     

Mit der verteilten modularen Architektur kann eine extrem große Flexibilität erreicht werden um Server in die Rechenzentrum-Infrastruktur zu integrieren. Der Betrieb wird deutlich vereinfacht. Die Anzahl der notwendigen aktiven Netzwerkelemente wird deutlich reduziert. Durch die Nutzung der neuesten Technologien wird der Stromverbrauch reduziert und die Bit-Error-Rate verbessert.


 

Nutzen

Die steigenden I/O Anforderungen im Rechenzentrum, besonders getrieben durch Virtualisierung, erfordern eine große Flexibilität. Mit dem Nexus 2232TM-E und der damit möglichen Architektur können alle diese Anforderungen erfüllt werden.


Eingereicht von:

Ulrich Hamm

 

Technical Solution Architect, Cisco Systems GmbH

Bei Cisco im Bereich Data Center und Virtualisierung als Technical Solution Architect zuständig für Architektur, Planung, Design von Rechenzentrums Infrastrukturen für Data Center Switching – LAN und SAN sowie für Server Infrastruktur. Weitere Themen sind die Automatisierung der Rechenzentrums Infrastruktur.

 

 

Bilder zum Projekt:




 

 


 

ABSTIMMEN UND GEWINNEN

 

An dieser Stelle können Sie ab dem 20.02. darüber abstimmen, welches Projekt Ihrer Meinung nach den Publikumspreis verdient.
 

Mitmachen lohnt sich:

Unter allen Teilnehmern werden 3x zwei Eintrittskarten für die große Gala zur Verleihung des Deutschen Rechenzentrumspreises im Wert von je ca. 400,00 Euro verlost.



Wir wünschen viel Glück!