Mit neuer Prozessor-Architektur schlägt Oracle SPARC VII+ den IBM Power7

Sparc Supercluster schwebt mit Flash Arrays in neuen Leistungsdimensionen

14.12.2010 | Redakteur: Rainer Graefen

Fujitsu Sparc Enterprise M9000 Server

Oracle hat die SPARC T- und die Sun SPARC Enterprise M-Familie überarbeitet. Damit sind wichtige Meilensteine erfüllt, die das Unternehmen in seinem Fünf-Jahres-Plan für SPARC Solaris-basierte Systeme festgeschrieben hat.

SPARC Server sind wieder zurück auf der früheren Erfolgsschiene. Im TPC-C Benchmark erreicht Oracle einen Rekord in der OLTP-Datenbankleistung. Die Oracle Database 11g auf Oracle SPARC Supercluster mit SPARC T3-4 Servern schlug die IBM Power 780 Server Cluster mit Power7 Prozessoren.

Dabei wurde laut Oracle die IBM DB2 9.7 Datenbank um fast das Dreifache übertroffen und auch beim Preis/Leistungsverhältnis schnitt das Oracle-System um 26 Prozent besser ab.

IBM abgeschlagen

Ein SPARC Supercluster aus 27 SPARC T3-4 Servern mit Flash Storage Technologie aus Sun Storage F5100 Flash Arrays hat Oracle die TPC-C-Weltrekorde in den beiden wichtigen Kategorien Leistungsfähigkeit und Preis-/Leistungsverhältnis gesichert.

Mit 30.249.688 Transaktionen pro Minute (tpmC) und einem Preis-/Leistungsverhältnis von 1,01 US-Dollar pro tpmC übertraf der SPARC Supercluster mit Oracle Real Application Clusters (RAC) den bisherigen TPC-C Weltrekord der IBM um nahezu das Dreifache.

Gleichzeitig bietet das System Hochverfügbarkeit und kürzere Antwortzeiten. Oracle RAC wird bei Tausenden von Anwendern eingesetzt und gestattet die transparente Skalierung von Geschäftsanwendungen.

Fujitsu verwendet Sparc64 VII+ in Enterprise M-Series

Oracle und Fujitsu haben die verbesserte SPARC Enterprise M-Series Server-Produktlinie mit dem neuen Prozessor SPARC64 VII+ vorgestellt. Sie setzen damit ihre seit über 20 Jahre andauernde Partnerschaft und Führungsrolle im Bereich Mission-critical Computing fort.

Kunden mit geschäftskritische Anwendungen profitieren durch den Einsatz der neuen Server auf Oracle Solaris von sehr hoher Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und höchster Leistungsfähigkeit.

Der neue SPARC64 VII+ Prozessor wurde auf schnellere Speicherzugriffe und höhere Rechenleistung getrimmt. Grundlage ist die Taktrate von bis zu 3 GHz und Verdopplung des L2-Caches auf bis zu 12 MByte Größe. Damit verbessert sich die Leistung in manchen Disziplinen um bis zu 20 Prozent.

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posted am 16.12.2010 um 15:24 von Unregistriert


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