Wie lizenziert man am besten Software als Service?

Software-Preismodelle in der Cloud – Strategien für die Zukunft

12.09.2011 | Autor / Redakteur: Ansgar Dodt / Ulrike Ostler

Cloud-Computing ist gut, wenn die Kunden wissen, welche Services zu welcher Qualität einkaufen. Bild: Ata/Pixelio

Für Unternehmen bedeutet die Nutzung von SaaS-Anwendungen einfachere Budgetplanung, schnellere Implementierung und weniger Risiko. Die Zukunft der Software-Bereitstellung scheint damit klar, aber der Weg zur Software-Monetarisierung in der Cloud bleibt sowohl für Cloud-Service-Anbieter als auch für etablierte Software-Anbieter eher unklar.

Software-as-a-Service (SaaS) eröffnet Cloud-Service-Providern und etablierten Anbietern von On-Premise-Software eine neue Möglichkeit, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, Umsatz zu sichern sowie neue Märkte zu erschließen. Tatsächlich besagt eine aktuelle Prognose des amerikanischen Research- und Beratungsunternehmens Saugatuck Technology, dass sich im Jahr 2015 bereits 65 Prozent aller Unternehmen bei neuen Business-Software-Anwendungen für Cloud- oder Hybrid-Lösungen entscheiden werden.

50 Prozent des IT-Softwarebudgets wird dann in Cloud-basierte Anwendungen investiert werden; im Jahr 2010 waren es immerhin 30 Prozent. Somit öffnet die Auslieferung von Software als Service Anbietern zwar viele Türen, aber die neue Technologie bringt auch eine Reihe von Problemen hinsichtlich Zugriffskontrolle, Nutzung, Datenerfassung und geschäftlicher Agilität mit sich.

Wie die ersten Anwender von SaaS erkannt haben, ist es nicht einfach, die richtige Feature-Zusammenstellung und passende Preismodelle zu finden. All das braucht Zeit und Flexibilität.

Die Einhaltung von SLAs

Wie bei der herkömmlichen Software-Nutzung ist es für den Anbieter wichtig, die Einhaltung der Service-Vereinbarung durch den Benutzer zu sichern. Wegen des Online-Modells der Cloud können Nutzungsdaten nicht nur für die Rechnungsstellung verwendet werden, sondern sind auch zum Beispiel für Business Intelligence unverzichtbar.

So können die Häufigkeit und Dauer der Nutzung bestimmter Features dem Produkt-Management wichtige Hinweise für die künftige Produktentwicklung liefern. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Cloud-Service-Anbieter die Nutzung leicht nachverfolgen und Berichte erstellen können.

Während Cloud-Service-Anbieter vor Problemen stehen, die vor Jahrzehnten auch die Lieferung von On-Premise-Software betrafen, übertreffen die Vorteile der Cloud jedoch die potenziellen Anfangsschwierigkeiten bei Weitem.

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