Wie sich betagte Server sicherer und stabiler weiter betreiben lassen

So machen Unternehmen Windows Server 2003 fit und sicher

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Wer Windows Server 2003 nach dem offiziellen Support-Ende weiterhin betreiben will, muss einige Vorkehrungen treffen, um sicher zu sein.
Wer Windows Server 2003 nach dem offiziellen Support-Ende weiterhin betreiben will, muss einige Vorkehrungen treffen, um sicher zu sein. (Bild: alphaspirit / Fotolia.com)

Auch wenn Microsoft zum 15. Juli dieses Jahres den Support von „Windows Server 2003/2003 R2“ und „SBS 2003/2003 R2“ einstellt, gibt es grundsätzlich für Unternehmen keinen Grund zur Eile. Dennoch sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Wer noch Server mit Windows Server 2003 betreibt, sollte zunächst über Windows-Update sicherstellen, dass alle Aktualisierungen auf dem Server installiert sind. Dadurch wird der Server stabiler, schneller und zumindest die wichtigsten Sicherheitslücken werden geschlossen. Allerdings sind aktuell schon einige Sicherheitslücken bekannt, die Microsoft nicht mehr schließen wird, aber Hacker definitiv für Angriffe nutzen werden.

Auch ein Blick in die Ereignisanzeige ist ein wichtiger Punkt. Hier sollten Administratoren alle Fehler analysieren und beseitigen. Diese beiden Schritte sorgen schon einmal für eine gewisse Grundsicherheit. Durch das Alter des Servers, ist es außerdem angebracht vor der Installation von Aktualisierungen zuerst eine vollständige Image-Sicherung des Servers durchzuführen. So besteht die Möglichkeit später zumindest den Server wiederherstellen zu können, wenn etwas nicht funktioniert.

Festplatten testen – SMART & Co.

Je älter eine Festplatte ist, umso höher ist auch die Gefahr, dass die Festplatte defekte Sektoren aufweist. Das bemerken Administratoren erst dann, wenn es zu spät ist und der Computer nicht mehr funktioniert. Administratoren sollten daher Festplatten des alten Servers auf Fehler prüfen. In Festplatten ist dazu SMART (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) integriert. Diese Funktion überwacht die Festplatte auf Fehler.

Ein sehr interessantes Tool ist die Freeware„HDDScan“. Der Vorteil dieses Tools ist, dass es nicht installiert werden muss und daher auch auf USB-Sticks verwendet werden kann, um Rechner schnell und unkompliziert auf Fehler zu scannen.

Weiterführende Tests von Festplatten lassen sich auch mit der Freeware „Sea Tools“ von Seagate vornehmen. Das Tool testet die meisten Festplatten auf Fehler, nicht nur die von Seagate selbst hergestellten.

Western Digital bietet mit „Data Life Guard“ ebenfalls ein solches Tool an, das auch als Windows-Anwendung zur Verfügung steht. Nach dem Start liest Data Life Guard die Festplatten des Systems. Über das Kontextmenü der einzelnen Festplatten werden die Tests gestartet.

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