Mit Materna-Methodik zur industrielle Fertigung von IT-Services

Service Lifecycle Management für die IT-Fabrik der Zukunft

| Redakteur: Ulrike Ostler

Service Lifcycle Management bietet IT-Automatisierung und diese soll wiederkehrende Funktionsabläufe zusammenfassen und die Qualität, Nachvollziehbarkeit sowie Effizienz verbessern.
Service Lifcycle Management bietet IT-Automatisierung und diese soll wiederkehrende Funktionsabläufe zusammenfassen und die Qualität, Nachvollziehbarkeit sowie Effizienz verbessern. (Bild: Materna GmbH)

Drei Dinge stehen bei IT-Verantwortlichen ganz oben auf der Agenda: IT-Services möglichst rasch implementieren, ihre Kosten verringern und die Kontrolle über die IT behalten. Die Materna-Methodik des Service Lifecycle Management soll die Verantwortlichen in die Lage versetzen, IT-Services industriell zu fertigen und die Forderungen nach Speed, Cost und Control zu erfüllen.

„Andere Branchen können sich einen so laxen Umgang mit Kernprozessen, wie es in der IT häufig der Fall ist, nicht erlauben“, wettert Ulrich Pöhler, IT-Management-Spezialist bei Materna, und fährt fort:“Hersteller aus der Luftfahrtindustrie beispielsweise kennen bis auf die vierte Nachkommastelle das Gewicht einer Schraube sowie die exakte Länge der verbauten Kabel. Von einer so präzisen Arbeitsweise ist die IT noch weit entfernt.“

Möchte die IT-Abteilung beispielsweise einen neuen E-Mail-Service bereitstellen, müssten Experten für Storage, Netzwerk, Computing, Virtualisierung, Betriebssystem, Datenbanken und Mail-Applikation eigentlich eng zusammenarbeiten. Häufig kommen sogar noch weitere Spezialisten hinzu, beispielsweise für Web-Services und die Benutzeroberfläche.

Tatsächlich aber ist jeder dieser Experten zumeist zwar bestens mit den Abläufen und Technologien im eigenen Bereich vertraut. Doch wie die gesamte End-to-End-Prozesskette zur Service-Implementierung in der Praxis verläuft, liegt oftmals im Dunkeln. Kurz: Die tatsächliche Kontrolle über den Service fehlt schlichtweg.

Kontrolle ohne Krücken

Inzwischen gibt es jedoch Methoden und Werkzeuge, um auch im Rechenzentrum eine industrielle Arbeitsweise zu realisieren. „Um neue Services auf Basis bestehender Architekturen schnell zu realisieren sowie vorhandene IT-Dienste nachhaltig verändern zu können, benötigt die IT-Organisation eine detaillierte Sicht auf alle Bestandteile einer Prozesskette und der dahinter liegenden Infrastruktur“, erläutert Materna-Mann Pöhler.

Ulrich Pöhler ist IT-Management-Spezialist bei der Materna GmbH.
Ulrich Pöhler ist IT-Management-Spezialist bei der Materna GmbH. (Bild Materna GmbH)

Erst dann sei eine echte Prozesskontrolle möglich und es ließen sich Services kosteneffizient gestalten. Materna biete den Kunden praxiserprobte Verfahren zur Prozessautomatisierung anhand einer Service Lifecycle Management-Methodik an.

Diese könne bisherige Lücken füllen. Pöhler erläutert: „IT-Services unterliegen von der Strategiefindung bis zu ihrer Beendigung einem Lebenszyklus, die in Regelwerken wie ITIL und der ISO 20000-Norm ausführlich beschrieben sind. Ein von ITIL jedoch nicht abgedeckter Bereich ist die konkrete Inbetriebnahme eines Services. Es fehlen bereichsübergreifende Prozessketten, die die Service-Erbringung von Anfang bis Ende steuern.“

Ergänzendes zum Thema
 
Über die Materna GmbH

Service Lifecycle Management von Materna

Das Service Lifecycle Management von Materna umfasse daher auch Aspekte wie einen Servicekatalog, eine hohe Datenqualität, ein dynamisches Change Management sowie Automatisierung, Orchestrierung und End-to-End-Service-Monitoring. Pöhler kontrastiert diesen Ansatz mit einen Zusammenklauben diverser Dienste und Tools. Er sagt, dass sich bei zugekauften Service-Bestandteilen die IT-Kontrolle häufig als Herausforderung erweise.

„Wir stellen in Kundengesprächen immer wieder fest, wie problematisch der Zukauf von Cloud-Services und der Abschluss von Sourcing-Verträgen sind, wenn die Unternehmen nicht genau ermittelt haben, wie ihre Prozessketten aussehen. Im schlimmsten Fall erhalten sie dann einen Service, den sie gar nicht einsetzen können.“

Zum Service Lifecycle-Management-Angebot von Materna gehören IT-Service-Management, Automatisierung und Orchestrierung. Dazu gehören der Einsatz von Frameworks wie die IT Infrastructure Library (ITIL), Rahmenwerke für Unternehmensarchitekturen wie TOGAF (The Open Group Architecture Framework) und das Technology Business Management (TBM) für die Kostenbewertung von IT-Services.

Darüber hinaus bieten die Dortmunder Best Practices sowie über eine Vorgehensweise für den effizienten Aufbau von IT-Service-Management-Prozessen.

Materna auf der CeBIT 2014

Vom 10. bis 14. März ist Materna auf der diesjährigen CeBIT zu finden: Halle 7, Stand C17.

Der IT-Dienstleiter präsentiert sich hier mit drei Schwerpunktthemen. Er präsentiert eine Training Suite, zeigt IT-Organisationen, mit welchen kritischen Erfolgsfaktoren sie den Geschäftsbetrieb ihres Unternehmens unterstützen können, und bietet Dienstleistungen sowie Tools zur Umsetzung des E-Government-Gesetzes.

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