Red Hats Software-Defined Storage Portfolio

Scale-Out Storage im Doppelpack

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Thomas Drilling

Drillings Open-Source-Eck
Drillings Open-Source-Eck (Bild: Thomas Drilling)

Red Hat hat sein nun auch sein Storage-Portfolio konsolidiert. Nachdem das von Inktank übernommene Inktank Ceph Enterprise nun die Qualitätssicherung von Red Hat final durchlaufen hat, ist es neben Red Hat Gluster Storage (ehemals Red Hat Storage Server) als zweites Software-Defined-Storage-Projekt offiziell verfügbar.

Red Hat Gluster Storage und Red Hat Ceph Storage sind im Prinzip beide verteile Scale-Out-Objektspeicher, die auf Commodity-Hardware laufen und für jeweils unterschiedliche Enterprise-Workloads gedacht.

Während sich Gluster Storage eher für Virtualisierungs-, Analyse- oder Dateisynchronisierung-Anwendungen eignet, ist Ceph Storage für Cloud-Infrastrukturen optimiert, etwa auf Basis von OpenStack.

Red Hat hatte Gluster im Oktober 2011 übernommen. Die Übernahme von Inktank und deren quelloffener, verteilter Object-Storage-Lösung Ceph erfolgte erst im vergangenen Jahr. Ab sofort ist das das Produkt unter seinen neuen Namen Red Hat Ceph Storage verfügbar und wird von Red Hat jetzt vollständig supportet.

Ranga Rangachari, Vice President und General Manager Storage und Big Data, Red Hat "Das Storage-Produktportfolio von Red Hat und die Vision einer offenen Software-defined-Storage-Lösung unterstützen Unternehmen beim Management ihrer heutigen und künftig steigenden Storage-Workloads in sich dynamisch entwickelnden neuen Cloud-Infrastrukturen wie OpenStack.”

Weitere Informationen: http://www.redhat.com/en/about/press-releases/red-hat-acquire-inktank-provider-ceph