Mit OpenShift in die AWS-Cloud

Red Hat und AWS arbeiten enger zusammen

| Redakteur: Marisa-Solvejg Metzger

Jim Whitehurst, President und CEO von Red Hat
Jim Whitehurst, President und CEO von Red Hat (Bild: Red Hat)

Kernelement des Ausbaus der Kooperation ist der direkte, native Zugriff auf die AWS-Services über die „OpenShift Container Platform“ von Red Hat.

Der Open-Source-Anbieter Red Hat hat die Partnerschaft mit Amazon Web Services (AWS) erweitert. Wenn Unternehmen die Red Hat OpenShift Container Platform auf AWS oder in einer On-Premises-Umgebung einsetzen, stehen ihnen ab sofort durch einen direkten, nativen Zugriff AWS-Services wie „Aurora“, „Redshift“, „EMR“, „Athena“, „Cloudfront“, „Route 53“ und „Elastic Load Balancing“ zur Verfügung. Diese können sie direkt aus der Red-Hat-OpenShift-Konsole konfigurieren und bereitstellen.

Red Hat Enterprise Linux

Da Unternehmen immer häufiger Applikationen in Containern bereitstellen, steigt die Nachfrage nach einem nahtlosen Deployment und Management der Container, die per OpenShift daherkommen. Die strategische Partnerschaft soll es ermöglichen, mit der Container-Plattform zusammen mit den AWS-Services Anwendungen wie Datenverarbeitung, Analytik, maschinelles Lernen und Netzwerk-Administration einfacher aufzubauen. Außerdem wollen die Unternehmen einen gemeinsamen Support-Kontakt anbieten.

„Die Container-Einführung nimmt auf Unternehmensseite zu und die Partnerschaft verfolgt das Ziel, diesen Prozess weiter zu beschleunigen, indem Anwender einen direkten Zugriff auf die AWS-Services über die Red Hat OpenShift Container Platform erhalten“, so Jim Whitehurst, President und CEO von Red Hat. „Indem die Innovationsgeschwindigkeit und funktionale Breite von AWS mit der industrieweit umfassendsten Container-Plattform kombiniert werden, können Anwender die Vorteile beider Angebote in ihren hybriden Umgebungen nutzen, unterstützt durch unseren gemeinsamen Support.“

Die Zusammenarbeit soll auch dazu führen, neue AWS-Services kurzfristig auf Red Hat Enterprise Linux bereitzustellen. Des Weiteren versuchen die beiden Unternehmen, AWS und die Container-Orchestrierungsplattform „Kubernetes“ stärker zu integrieren, um die Performance von OpenShift zu verbessern.

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