Outsourcing-Aktivität befindet sich in Europa auf Rekordniveau

Red Hat stellt Cloud- und Outsourcing-Security-Leitfaden zusammen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Outsourcing liegt im Trend, und zwar stärker als in den Vorjahren. Das zeigt der Jahresverglich von der Information Services Group (ISG). Red Hat hat einen Best-Practice-Leitfaden herausgegeben, mit dem Unternehmen anhand von Security-Merkmalen prüfen können, welcher Provider taugt.
Outsourcing liegt im Trend, und zwar stärker als in den Vorjahren. Das zeigt der Jahresverglich von der Information Services Group (ISG). Red Hat hat einen Best-Practice-Leitfaden herausgegeben, mit dem Unternehmen anhand von Security-Merkmalen prüfen können, welcher Provider taugt. (Bild: ISG)

Die Anzahl als auch der Wert der abgeschlossenen Outsourcing-Verträge in den Regionen Deutschland, Naher Osten und Afrika (EMEA) verzeichnen das stärkste Halbjahresergebnis seit 2008. Bei der Auswahl eines bestimmten Outsourcing-Modells und Cloud-Providers ist Sicherheit einer der zentralen Fragen. Red Hat hat einen Security-Leitfaden erstellt.

Die Outsourcing-Aktivitäten in EMEA sind in der ersten Jahreshälfte 2014 auf einem Rekordhoch angelangt. Das gab die Information Services Group (ISG), Anbieter von Technologie-Informationen, Marktforschungsdaten und Beratungsleistungen, kürzlich bekannt. Da zudem über die Hälfte der gesamten weltweiten Outsourcing-Vertragswerte diese Region entfällt, dominiert diese Region weiterhin die Outsourcing-Aktivitäten im weltweiten Markt.

Gemäß dem „Q2 2014 EMEA ISG Outsourcing Index“, der kommerzielle Outsourcing-Verträge mit einem jährlichen Vertragsvolumen (Annual Contract Volume, ACV) ab vier Millionen Euro erfasst, lag der ACV im ersten Halbjahr für die gesamte EMEA-Region bei 5 Milliarden Euro und damit um 32 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Im gleichen Zeitraum nahm auch die Anzahl der abgeschlossenen Verträge um 25 Prozent zu.

Bernd Schäfer, Partner & Managing Director bei ISG, führt aus: „Die EMEA-Region hat sich als stärkste Kraft im globalen Outsourcing-Markt behauptet. Die Zuwächse im Volumen und im Wert der Verträge in der ersten Jahreshälfte 2014 gehen auf eine erhöhte Nachfrage auf dem europäischen Festland zurück, besonders in Frankreich und Deutschland.“ Es setzt hinzu: „Wir erwarten in naher Zukunft lebhafte Transaktionsaktivitäten im Markt, die in der zweiten Jahreshälfte zum Abschluss kommen dürften. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass der ACV in der Region wohl deutlich über dem Niveau von 2013 liegen wird.“

Der Deutsche Markt erholt sich

In Deutschland erhöhte sich der ACV im ersten Halbjahr 2014 auf ein Volumen von etwa 740 Millionen Euro, gegenüber 530 Millionen Euro im Jahr 2013. Diese Zunahme ist das Ergebnis einer deutlich auflebenden Vertragsaktivität mit fast doppelt so vielen Vertragsabschlüssen wie im Vergleichszeitraum: 59 im Vergleich zu 30 in der ersten Jahreshälfte 2013.

Entsprechend prognostiziert ISG für die nächsten zwölf bis 18 Monate einen weiter wachsenden Outsourcing-Markt in Deutschland: „Neben Infrastruktur-Outsourcing wird dabei zunehmend Anwendungsentwicklung und -wartung nachgefragt, während der rasch wachsende Marktanteil der indischen Anbieter in den letzten zwei bis drei Jahren im Wesentlichen auf Infrastruktur-Services basiert“, so Schäfer.

Der ACV bewegte sich in der EMEA-Region in etwa auf dem gleichen Niveau wie im starken ersten Quartal 2014, lag im Jahresvergleich aber um 50 Prozent höher. Die Region profitierte von einer stetigen IT-Outsourcing (ITO)-Performance.

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